Sirenenalarm in Engelade

Die Atemschutzgeräteträger in Vollausrüstung – das Übungsszenario der Engeläder Feuerwehr kam dem Ernstfall sehr nahe.

21 Aktive der Freiwilligen Feuerwehr probten an zwei Tagen den Ernstfall

Am Sonnabend vor Ostern heulte gegen 15 Uhr die Sirene auf dem Dach des Feuerwehrgerätehauses und rief die Aktiven der Engeläder Feuerwehr in den Einsatz.

Es wurde hiermit das Ende zweier umfangreicher Übungstage eingeläutet, die bereits am Freitag mit der Ausbildung der Führungskräfte der Wehr begann und am Sonnabend um 7.40 Uhr für 21 Mitglieder der Engeläder Wehr weiter ging.
Gruppenführer Christian Leipelt und der Atemschutzbeauftragte Karsten Wegener hatten sich ein umfangreiches Programm ausgedacht um ihre Kameraden fit für den Einsatz zu machen. Der Unterricht der sich am Seesener Brandeinsatzkonzept ausrichtete, schulte im besonderen das Verhalten der Einsatzkräfte bei einem Innenangriff. Ein leerstehendes Gebäude in der Kernstadt war hierfür als Übungsort hervorragend geeignet.
Der Einsatz des Angriffstrupps unter schwerem Atemschutz, die Aufgaben des Sicherungstrupps, die Bereitstellung und die Handhabung des benötigten Materials sowie der Einsatz einer Wärmebildkamera, sind dabei nur einige Punkte des sehr gut vorbereiteten Ausbildungsprogramms. Als Lernzielkontrolle wurde dann die Alarmübung durchgeführt und unter den kritischen Augen des Ausbilders Christian Leipelt, erfolgreich abgeschlossen.
Nachdem dann die Meldung „Fahrzeug und Gerät wieder Einsatzbereit“ an die FTZ gegeben werden konnte, kam auch der gemütliche Teil nicht zu kurz. Die Mitglieder der Engeläder Altersabteilung hatten den Grill schon angefeuert, trotzdem sie auch im Laufe des Tages ihre jüngeren Kameraden mit belegten Brötchen und Kaffee und einer Erbsensuppe zum Mittag verwöhnt hatten.
So konnte der Ortsbrandmeister Tino Koerver am Ende ein herzliches Dankeschön an alle sagen, die zur Ausgestaltung dieser Tage beigetragen hatten.