Engeläder Teams haben kein Glück im Pokal

Für die Mannschaften des SV Engelade-Bilderlahe ist der Pokal kein Erfolg gewesen. Jetzt werden die Augen auf die Auftaktpartien in der Liga gerichtet.

1. Herren unterliegt Zellerfeld 6:7 im Elfmeterschießen / Reserve scheidet nach 2:3 gegen Immenrode ebenfalls aus

Binnen weniger Tage verliert der SV Engelade-Bilderlahe zum zweiten Mal in Folge nach einem 3:3-Remis erst im anschließenden Elfmeterschießen. Der Gegner war diesmal FC Zellerfeld.
Dabei müssen sich die Schwarz-Weißen den Vorwurf gefallen lassen, die erste Halbzeit komplett verschlafen zu haben, denn zur Pause lag man mit 0:3 Toren zurück. Doch in der zweiten Hälfte steigerte sich die Elf gewaltig und kam durch drei Treffer des SV-Spielertrainers Michael Rottler zum nicht mehr erwarteten 3:3-Ausgleich. Im anschließenden Elfmeterschießen konnte sich der FC Zellerfeld dann knapp mit 6:7 Toren durchsetzen.
Die Gäste aus dem Oberharz, die sich sehr Zweikampfstark präsentierten, hatten zunächst den besseren Start. Nachdem sie erst einige Torchancen vergaben, profitierten sie in der 21. Minute von einem Fehler von SV-Abwehrspieler Max Apel. Erst vertändelte er den Ball, anschließend verursachte er einen Foulelfmeter. FC-Stürmer Marcel Menger verwandelte zum 0:1. Auch nach einem Freistoß in der 27. Minute stand der FC-Angreifer völlig ungedeckt im Strafraum des SVE frei und traf zum 0:2. Erst kurz vor der Halbzeitpause hatten die Gastgeber durch Mannschaftsführer Denis Popanda (43.) und Rene Nolte (44.) zwei Großchancen um zu verkürzen. Doch sie vergaben beide Male und mit dem Halbzeitpfiff traf der FCer Tim Hoffmann aus halbrechter Position noch zum 0:3. Jetzt setzte keiner mehr einen Pfifferling auf die Heimelf. Zumal auch noch Stürmer Daniel Schroppe verletzt ausscheiden musste.
Doch in der zweiten Hälfte ging ein Ruck durch die Elf. Auftrieb gab der Elf auch der frühe 1:3-Anschlusstreffer (46.) durch Michael Rottler. Er nutzte dabei ein Zuspiel von Rene Nolte. Danach dauerte es aber bis zur 74. Minute, ehe erneut der SVE-Spielertrainer den Anschlusstreffer markierte. Nach einem 20-Meter-Schuss, den der Torwart abprallen ließ, scheiterte zunächst Stürmer Christian Marquardt am FC-Keeper, doch Rottler nutzte einen erneuten Nachschuss zum 2:3. Von den Gästen sah man im zweiten Durchgang nicht mehr viel. Die Schlussminuten unter der Leitung des sicheren Schiedsrichter Jürgen Nitz hatten es noch einmal in sich. Nach einem Foul im Strafraum an Michael Rottler gab es einen Strafstoß für die Heimelf. Chris Scholz konnte die Ausgleichschance in der 85. Minute aber nicht nutzen und jagte den Ball an die Torlatte. Aber es war noch nicht Schluss, den SV-Spielertrainer Michael Rottler gelang mit einem Distanzschuss tatsächlich in der 88. Minute der vielumjubelte 3:3-Ausgleich.
Im anschließenden Elfmeterschießen hatten die Zellerfelder dann das bessere Ende für sich. Nachdem bei den Schwarz-Weißen Max Apel und Chris Scholz vergaben, siegten sie mit 6:7 Toren.
SV Engelade-Bilderlahe: Christian Leipelt, Max Apel, Erik Gebers, Thomas Kelpe, Chris Scholz, Rene Nolte, Edgar Elser (78./Tobias Raczek), Michael Rottler, Denis Popanda, Christian Marquardt, Daniel Schroppe (40./Sebastian Eberl).

Auch die Reserveelf musste im Pokal eine Heimniederlage hinnehmen. Mit 2:3 (2:1) Toren unterlagen sie dem TSV Immenrode II. Dabei sah es für die Elf um Mannschaftsführer Marcel Polenz zunächst relativ gut aus. Man konnte ein 0:1 (15.) der Gäste schnell in eine 2:1-Führung umwandeln. Zunächst traf Philipp Pokle­kow­­ski (16.) und in der 23. Minute brachte Marcel Meierdirks seine Elf in Front. Doch nach der Pause wurden die Gäste stärker und mit einem 18-Meter-Schuss in den Winkel schafften sie gleich nach der Pause den Ausgleich. Als dann SVE-Schlussmann Lars Steinhoff einen TSV-Angreifer nur per Foulspiel stoppen konnte, gab es einen Foulelfmeter für den TSV. Dieser führte in der 65. Minute zum 2:3-Endstand, denn die Chancen für den Gastgeber in den Schlussminuten wurden allesamt vergeben.

SV Engelade-Bilderlahe II: Lars Steinhoff, Hajo Matthies, Nils Fränkel, Marcel Popanda, Waldemar Geist, Alexander Geist, Marcel Meierdirks, Marcel Polenz, Stephan Dettmer, Kevin Püster, Philipp Poklekowski, Paul Hagendorf und Patrick Lelonek.