Rhüden springt vom Abstiegsplatz

Eike-Christoph Stolzenburg trifft hier zum 3:1 für die SG Ildehausen/Kirchberg.
 
Paddy Probst siegte mit dem TSV Münchehof ungefährdet 3:0 gegen die TSG Jerstedt.

Nordharzliga: 2:0 im Derby gegen Engelade/Bilderlahe / Neiletal wieder vorne

Siegreich waren am Sonntag bei bestem Herbstwetter drei Seesener Vereine sowie die SG Neiletal, die durch den Erfolg wieder von der Spitze der Tabelle grüßt. Rhüden konnte im Derby drei Punkte für sich verbuchen, sprang auf einen Nichtabstiegsplatz und schickte den SV Engelade/Bilderlahe in die rote Zone. Münchehof und Ildehausen/ Kirchberg bleiben mit ihren Siegen im oberen Drittel der Liga.

SC Harlingerode - SG Neiletal 1:6
Ein gutes Spiel lieferte der neue Tabellenführer, die SG Neiletal, beim Aufsteiger SC Harlingerode ab und gewann verdient mit 6:1. „Wir haben Harlingerode genau da gepackt, wo es ihnen weh tut und das ist ganz klar die Abwehr“, war SG-Trainer Thorsten Kühner sehr zufrieden mit seiner Mannschaft. Immer wieder spielten seine Jungs durch die Schnittstellen, womit die Gastgeber ihre Probleme hatten. Zunächst brachte dies noch nicht den gewünschten Erfolg, doch in den fünf Minuten vor der Pause ging es dann los. Zunächst traf Marcus Metze in der 40. Minute zur SG-Führung. Nur eine Minute später glichen die Hausherren aus, doch erneut Metze brachte die 2:1-Halbzeitführung zugunsten der Gäste (44.).
Als direkt nach dem Seitenwechsel Sascha Lachnit auf 3:1 erhöhte, war die Partie praktisch gelaufen. Tim Kubitschke erhöhte schon nach 51 Spielminuten auf 4:1 und Elmir Isic in der 57. Minute auf 5:1. Den letzten Treffer des Tages steuerte Hilmi Chorfene bei (68.). „Am Ende hätten wir sogar noch mehr Tore schießen können, aber wir wollen nicht vermessen sein. Heute war es wirklich ein gutes Spiel“, so ein zufriedener Kühner zum „Beobachter“.

TSV Münchehof - TSG Jerstedt 3:0
In einem über weite Strecken zerfahrenen Spiel hat der TSV Münchehof gegen das Schlusslicht TSG Jerstedt mit 3:0 gewonnen und bleibt somit auf dem vierten Platz in der Nordharzliga. Schon früh gingen die Gastgeber in Führung, Eric Pägert traf bereits nach drei Minuten. „In der ersten Halbzeit war das Spiel noch ok, in der zweiten dann immer schlechter und teilweise kaum noch anzusehen“, teilte TSV-Coach Timm Ahfeldt gegenüber dem „Beobachter“ mit. Er sei einfach froh, dass das Spiel gewonnen wurde. Die Gäste waren kaum ein mal gefährlich und der Sieg daher auch nicht in Gefahr gewesen, so Ahfeldt. Im zweiten Abschnitt sorgte Justin Rieseberg mit zwei Treffern in der 70. und 90. Minute für die endgültige Entscheidung.
„Die Personaldecke war mal wieder sehr eng und dann musste ich aufgrund einer Verletzung weiter umstellen. Teilweise standen Spieler auf Positionen, die sie noch nie gespielt haben. Das erklärt zumindest teilweise das spielerisch karge Niveau“, nimmt der Münchehöfer Trainer seine Mannschaft etwas in Schutz.

FC Rhüden - SV Engelade/Bilderlahe 2:0
Der FC Rhüden ist vom Abstiegsplatz der Nordharzliga gesprungen und hat den SV Engelade/Bilderlahe genau dorthin geschickt. 2:0 hieß es nach 96 Minuten (FC-Trainer Thomas Runge: „Warum der Schiedsrichter sechs Minuten hat nachspielen lassen, kann ich mir nicht erklären.“) für den heimischen FC. Christoph Bertram hatte die Rhüdener in der 41. Minute mit einem Freistoß aus 18 Metern, drei Meter von der Grundlinie entfernt auf der rechten Seite des Strafraumes in Führung gebracht. Philipp Pfefferle sorgte in der 63. Minute mit einem verwandelten Foulelfmeter schon für die Entscheidung.
Denn: „Von Engelade kam fast gar nichts. Wir haben das Spiel komplett kontrolliert und hätten auch noch das ein oder andere Tor mehr machen können“, zieht Runge für seine Mannschaft ein positives Fazit des Herbstsonntages. Allerdings gestand er den Gästen zu, arge personelle Probleme gehabt zu haben. So stand zunächst mit Christoph Vater erneut ein Feldspieler im Tor. Erst zur zweiten Halbzeit kam mit Tarek Sosna ein gelernter Torwart hinzu.

SG Ildehausen/Kirchberg - Dörnten 4:1
Im Mittelfeldduell gegen den VfB Dörnten hat die SG Ildehausen/Kirchberg mit 4:1 gewonnen und kann sich nun wieder etwas in die „gewohnten“ Gefilde orientieren. Zur Pause lag die Heimelf jedoch noch mit 0:1 hinten. In der 37. Minute hatten die Gäste getroffen, allerdings gingen dem Tor zwei Foulspiele voraus, meinte SG-Trainer Andre Krzyminski. Er sah seine Mannschaft in der ersten Hälfte jedoch auch „katastrophal schwach“. Trotzdem gab es zwei gute Gelegenheiten zur Führung, die vergeben wurden.
Besser wurde es dann schnell im zweiten Spielabschnitt. Schon eine Minute nach Wiederanpfiff erzielte Daniel Tantzen den Ausgleich. Anschließend schnürte Eike-Christoph Stolzenburg einen Doppelpack. In der 50. und 58. Minute brachte er die SG mit 3:1 in Führung. Felix Kappei setzte in Minute 67 noch einen drauf und besorgte den 4:1-Endstand. „In der zweiten Halbzeit waren wie wesentlich griffiger, haben hinten nichts mehr zugelassen und nach vorne gut gekontert. Es wären sogar noch zwei Tore mehr dringewesen“, war Krzyminski am Ende mit seinem Team zufrieden.