Älteste Gittelder Dokumente in luftiger Höhe

Bodo Biegling bei der Übergabe seines vierten Bandes an Pastorin Melanie Mittelstädt.

In seinem vierten Band verarbeitet Bodo Biegling die Geschichte der Gittelder Kirchen

Inzwischen ist es zu einer schönen Tradition geworden, dass Bodo Biegling zum Ende des Jahres eine Ortschronik über den Flecken Gittelde herausgibt. In seinem inzwischen vierten Band geht es um historische Berichte aus der Gittelder Kirchengeschichte. Biegling betont jedoch, dass es sich nicht um rein theologische Themen über Kirche, Bibel, Gott und die Welt handele. „Die historischen Niederschriften aus der langen Geschichte der beiden Gittelder Kirchen spiegeln die enge Verbundenheit mit der Bevölkerung in alten Zeiten wider“, so Biegling.
Seine Informationen entnahm der ehemalige Ortschronist unter anderem aus dem Kirchenarchiv, der Kirchenchronik (begonnen von Lehrer und Organist Heinrich Grützmacher), den Kirchenbüchern, die es ab 1689 gab, sowie aus dem Güterbuch der beiden Kirchen St. Johannis und St. Mauricci von 1751 (Corpus bonorum). Diese Dokumente enthalten viele materielle und gesellschaftliche Informationen aus alten Tagen. Ein ganz besonderer Schatz verberge sich für Biegling jedoch in den Turmkugeln, auch Turmknöpfe genannt.

Mehr dazu lesen Sie in der „Beobachter"-Ausgabe vom 4. November.