Arbeiten werden sechs Monate andauern

Viele Eltern packten beim Umzug des Kindergartens mit an.

Die Gittelder Kindergartenkinder mussten wegen eines Wasserschadens ausziehen

Aufgrund eines Wasserschadens mussten die Mädchen und Jungen des DRK-Kindergartens Gittelde ausziehen (der Beobachter berichtete). Deshalb wurden die Eltern im Vorfeld zu einem Infoabend eingeladen. Voraussichtlich wird es ein halbes Jahr dauern, bis die Kinder ihre gewohnten Räumlichkeiten wieder beziehen können. In dieser Zeit sind sie in der Grundschule und im Gemeindezentrum untergebracht.

DRK-Kreisgeschäftsführerin Silke Klemm berichtete, dass der Rohrbruch im Dezember festgestellt wurde. Petra de Vries, Leiterin des Kindergartens, berichtete, dass die Kinder nach bestem Wissen und Gewissen aufgeteilt worden seien. So werden Regina Heidelberg und Sonja Lier die Kinder in der Grundschule und Christine Nolte, Barbara Stock sowie Petra de Vries im Raum des Gemeindezentrums betreuen.
Weil die Kinder jetzt in zwei Gebäuden untergebracht sind, wird es bis zur Rückkehr in die Kindergartenräume nur donnerstags ein gemeinsames Treffen zum Sport und zur musikalischen Früherziehung mit Uwe Klingebiel in der Turnhalle der Schule geben. Die Kinder, die in der Schule untergebracht sind, werden auch in den Ferien betreut und dürfen Turnhalle, Schwimmbad sowie die Bücherei nutzen. Für die Kinder, die im Gemeindezentrum betreut werden, soll ein Stück des ehemaligen Schulhofs abgegrenzt werden. Zudem stellte eine benachbarte Mutter ihren Garten zur Verfügung, damit die Kinder auch draußen spielen können.
„Wir werden alles so schnell wie möglich wieder auf Vordermann bringen, allerdings dauert es länger als gedacht”, so Joachim Grupe, Fachbereichsleiter Soziales bei der Gemeinde.
Norman Schöne vom Gebäudemanagement der Gemeinde ging auf den Schaden im Kindergarten ein: Das Material, das vor 40 Jahren verlegt wurde, lasse sich nicht trocknen. Deswegen müsse der gesamte Boden ausgetauscht werden. Ein Sachverständiger müsse zudem den Zustand der Schwellhölzer begutachten.
„Wir gehen davon aus, dass sie in Ordnung sind. Es ist aber trotzdem besser, wenn sie noch einmal angeschaut werden”, sagte Schöne weiter. Schimmel sei bei der Begutachtung nicht festgestellt worden. Weiterhin würden ein neuer Anstrich und ein neuer Heizungskessel nötig sein.