Beim Hoffest fliegen Gummistiefel

Nicht nur die Erwachsenen versuchten sich in dem Wettbewerb. Auch die Kinder machten mit. (Foto: Bordfeld)

Feuerwehr Gittelde lässt sich immer etwas einfallen / Jetzt waren sie mit einem neuen Wettbewerb am Start

Die Feuerwehr Gittelde ist immer für eine Überraschung gut.

 Für ihr traditionelles Hoffest lassen sich die Mitglieder etwas Neues einfallen. Bei der jüngsten Veranstaltung gab es auch eine Premiere, bei welcher Feuerwehr-Gummistiefel durch die Luft flogen. Und in dieser äußerst sportlichen Disziplin maßen sich 120 Gäste sowie Gastgeber fast jeden Alters in insgesamt 30 Gruppen auf dem Sportplatz. Bei dieser Meisterschaft stand der olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“ im Mittelpunkt. So waren am Ende im Prinzip alle Sieger. Manch einer war recht erstaunt, dass es ihm gelang, einen Stiefel weiter zu werfen, als einen Ball. Hier und da wurde die lustige Entscheidung gefällt, nicht mehr Bälle, sondern nur noch Gummistiefel für den Weitwurf zu nutzen.
Übrigens hatten sich alle Gruppen äußerst interessante Namen gegeben, die von den „Winkelzwergen“ über „Die Basilikums“ und die „Zebras“ bis hin zu den „Kumpels“ reichten. Außerdem gab es drei unterschiedliche Bewertungen. Denn es wurde davon ausgegangen, dass die Erwachsenen mit Sicherheit größere Weiten schafften, wie die aus jüngeren und alten Semestern zusammengewürfelte Teams sowie die Nachwuchsgruppen.
Am Ende stand fest, dass bei den Großen „RK Gittelde“ mit gut 125 Metern den Sieg in der Tasche hatte. Auf den Plätzen zwei und drei folgten „Gurkenmehl 70“ mit fast 110 Metern und „Gruppenführer I“. Letztere waren die Feuerwehr-Gummistiefel fast 105 Meter weit.
Bei den altersmäßig gemischten Gruppen hießen die Sieger „Westharz“. Sie legten gut 97 Meter vor. Das „Team Luigi“ folgte mit gut 71 Metern und die Familie Helge Güttler mit fast 71 Metern.
Beim Nachwuchs hießen mit gut 51 Metern die Sieger „MTV Gittelde“, auf die Plätze zwei und drei waren sich die „Zebras“ mit sehr guten 36 Metern und „Die Weltmeister“. Sie schafften an diesem Tag etwas mehr als 34 Meter.
Vor dem Gummistiefelweitwurf hatten sich aber schon viele Gäste aus nah und fern eingefunden, und sie blieben auch, als das letzte „Wurfgeschoss“ gelandet war. Denn bei leckeren Grillspezialitäten und kühlen Getränken machte sich die informative Gemütlichkeit breit.
Nach der Siegerehrung, bei der Verzehrgutscheine vergeben wurden, hatte DJ Thomas Apel das Wort. Er sorgte dafür, dass ordentlich mitgesungen wurde und die Tanzflächen fast ununterbrochen gefüllt waren.