Besorgte Eltern fordern Zebrastreifen für ihre Kinder

Grundschüler müssen die Straße ohne einen geeigneten Fußgängerüberweg passieren. (Foto: Kippenberg)

Dr.-Heinrich-Uhde Straße in Gittelde ist nicht ausreichend gesichert

Besorgte Eltern fordern einen gesicherten Schulweg für die Grundschüler und beantragten einen gesicherten Fußgängerüberweg über die stark befahrene Dr. Heinrich-Uhde-Straße in Gittelde.


Gittelde (kip). Über die Dr. Heinrich-Uhde-Straße in Gittelde muss nahezu der gesamte Ortsverkehr im Flecken Gittelde abgewickelt werden. An dieser viel befahrenen Straße liegt die örtliche Grundschule „Am Kaisergarten“. Die eingerichtete Geschwindigkeitsbegrenzung reicht aus Sicht der Elternschaft nicht aus, zumal parkende Fahrzeuge die Sicht auf die die Fahrbahn kreuzenden Schulkinder behindern. Auch viele Bürger müssen diese Straße kreuzen, um in Richtung Sportplatz und Teichhütte gehen zu können. Die Einrichtungen der Grundschule werden nahezu ganztägig und des Abends von Schülern und Erwachsenen zum Schwimm- und Sportbetrieb genutzt.
Viele ältere Bürger, die beispielsweise in Richtung Teichhütte wohnen, müssen diese Straße überqueren. Nur zögerlich und nach langem Warten queren sie die Straße.
Auch die Straßennebenanlage in Gelb gekennzeichnete „gelbe Füße“ sind bei dieser Witterung nicht zu sehen und werden häufig von den Straßenverkehrs-Teilnehmern zugeparkt.
In Gesprächen mit einigen besorgten Müttern kam deutlich zum Ausdruck, dass nicht erst dann ein Fußgänger-Überweg eingerichtet wird, nachdem etwas passiert ist.
Im Namen der besorgten Eltern hat Kathrin Schwob am 9. Oktober einen entsprechenden Antrag an Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann mit einer Unterschriftensammlung und mit dem Hinweis, dass die örtliche Grundschule, der Schulförderverein Gittelde, der DRK-Kindergarten Gittelde, der Kindergarten-Förderverein Gittelde, der MTV Gittelde, die DLRG –Samtgemeinde Bad Grund, die Feuerwehr Gittelde, der Heimat- und Geschichtsverein Gittelde und der Harzklub Gittelde die Forderung auf Errichtung eines Fußgänger-Überweges unterstützen, gesandt.
Wie Pressemeldungen entnommen werden konnte, hat die Samtgemeindeverwaltung den Antrag auf Errichtung eines Fußgänger-Überweges an das zuständige Straßenverkehrsamt Osterode gesandt. Das Straßenverkehrsamt will vor einer Entscheidung eine Verkehrszählung durchführen, so war zu entnehmen. Nun hoffen Eltern und Bürger, dass alsbald eine Entscheidung zugunsten eines sicheren Fußgänger-Überweges getroffen wird.