Buch über Gittelder Münzen erschienen

In seinem ersten Buch „Gittelder Pfennige“ beschreibt Uwe Kipp vom Heimat- und Geschichtsverein die große Bedeutung Gitteldes als damals global operierender Markt für Luxusgüter. (Foto: Niemann)

Uwe Kipp schreibt über die Hochzeit Gitteldes als globaler Marktplatz

Das Münz- und Marktrecht verlieh Gittelde einen bedeutenden Status. Uwe Kipp hat die Historie anhand der Gittelder Münzen aufgearbeitet, in die Geschichte eingeordnet und in seinem ersten Buch anschaulich beschrieben.

„Gittelde, diesen kleinen, beschaulichen Ort am westlichen Harzrand, in Verbindung zu bringen mit einer international operierenden Handelsmetropole wie Frankfurt am Main, New York oder London mit ihren Börsen und Bankenvierteln, wird sicherlich zunächst befremdlich wirken ….“, so der Anfang des Buches von Uwe Kipp mit dem Titel „Gittelder Pfennige“, das im Eigenverlag durch den Heimat- und Geschichtsverein Gittelde (HGV) am 1. Dezember erscheinen wird. Kipp ist Sprecher eines Dreier-Teams des HGV, das die Aufgaben des Ortschronisten gemeinsam wahrnimmt.
Tatsächlich ist es aber so, dass man in der über 1000-jährigen Geschichte des Fleckens eine Epoche entdecken kann, in der Kaufleute aus fernen Ländern nach Gittelde kamen, ihre Luxuswaren anboten und kauften und dafür mit „Gittelder Geld“ bezahlten. Die Anfänge dieser bedeutsamen Entwicklung reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück. Eine bedeutende Rolle spielt dabei das Münzprägerecht, das Adeligen Münzherren oblag, die wiederum auch ein bedeutendes Rädchen der deutschen und europäischen Geschichte waren.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe vom 8. November.