Das Geheimnis der Wünschelrute erforscht

Die Gäste aus Gittelde nutzten die Gelegenheit, die Wünschelrute selbst auszuprobieren und sich von ihrer Kraft zu überzeugen. (Foto: Bordfeld)

Förderkreis Heimatgeschichte führt in die Praxis ein

Eisdorf/Gittelde (pb). Der Förderkreis Heimatgeschichte Eisdorf hieß im Sitzungsraum der ehemaligen Gemeindeverwaltung eine Abordnung des Heimat- und Geschichtsvereins Gittelde willkommen, um sie zu einer Exkursion zum bereits Jahrtausende alten Thema „Geschichte und Praxis im Umgang mit der Wünschelrute“ einzuladen.
Eigens dafür hatte Rutengänger Uwe Kupke nicht nur anschauliches Bildmaterial sondern auch eine bunte Sammlung verschiedener Ruten aus unterschiedlichsten Materialien mitgebracht. Diese wurden ausgiebig erklärt und in der Praxis dann vorgestellt. Kupke mahnte aber auch an, dass der Wünschelrute Grenzen gesetzt seien. Wer da meine, die Rute könne die Lottozahlen oder die Zukunft vorhersagen, der habe auf das falsche Pferd gesetzt.
Wer allerdings unter Schlafprobleme leidet oder auch gesundheitliche Beschwerden verzeichnet, sollte sich nicht scheuen, die Schlafstätte und den Wohnbereich generell auf Störfaktoren mit Hilfe der Wünschelrute auf die Schliche zu kommen.
Und er ließ nach der Theorie auch die Praxis, die richtige Handhabung mit der Wünschelrute folgen. So hatte jeder der Gäste an diversen Stellen im Dorf die Möglichkeit, die Rute selbst zu testen – wovon übrigens reger Gebrauch gemacht wurde. Auch hierbei wurden Skeptiker dieses Themas schnell überzeugt, als sie Erfolge mit der Rute verzeichnen konnten. Schließlich lokalisierten sie Wasseradern, Störzonen oder Erdverwerfungen.
Aber auch der Dreh- und Wildwuchs an Bäumen wurde an markanten Stellen im Dorfbereich aufgesucht. Kupke wies darauf hin, dass eine Schädigung dieser Bäume auf Störzonen zurückzuführen sei. Warum sollten diese „sichtbaren“ Auswirkungen nicht auch auf den menschlichen Organismus zutreffen? Der Mensch könne diesen Zonen ausweichen, der Baum jedoch nicht, er müsse im Strahlenbereich bleiben.
Für die Eisdorfer Bevölkerung ist in naher Zukunft ebenfalls dieser Vortrag vorgesehen. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.