Eine Weihnachtsgeschichte im Wohnzimmer

Enkelin Antje hat mit ihrem Opa Werner Schaper einen ganzen Vormittag lang die umfangreiche Weihnachtslandschaft im Wohnzimmer aufgebaut.

Bei der Gittelder Familie Schaper entsteht jedes Jahr eine Szenerie aus selbstgebauten Häusern

Wenn Familie Schaper zur Weihnachtszeit ihre Krippe hervor holt, steht im Wohnzimmer mehr als nur ein Stall mit dem heiligen Paar, den Tieren und dem Christkind. Bei Schapers entsteht jedes Jahr eine große Szenerie, die die Weihnachtsgeschichte erzählt und fast ein Viertel des Zimmers in Anspruch nimmt.
Angefangen habe alles mit einer selbstgebauten Krippe vor mehr als 20 Jahren, als die Kinder noch klein waren, sagt Werner Schaper. Eine Nachbarin hatte Latexformen und konnte die passenden Figuren dazu gießen. Jedes Jahr sei immer etwas Neues dazu gekommen, sodass die Krippenlandschaft inzwischen Zuwachs durch ein Backhaus, einen Hühnerstall, einen Holzplatz, eine Schmiede, eine Köhlerei, eine Töpferei, einen Marktplatz und eine Herberge bekommen hat.

„Wir bauen die Weihnachtslandschaft immer zum 1. Advent auf und lassen sie bis Ende Januar stehen, damit sich der Aufwand auch lohnt“, so der Gittelder. Diesmal habe der Aufbau, den der 67-Jährige gerne zusammen mit seiner Enkelin Antje macht, einen ganzen Vormittag gedauert. Es gebe zwar einen Plan, aber dennoch werde es jedes Jahr immer ein wenig anders.
Die Gebäude hat Werner Schaper alle selbst gebaut. Lediglich die kleinen Werkzeuge und Accessoires sind dazugekauft. „Das sind quasi unsere Mitbringsel aus dem Urlaub“, erzählt seine Frau Ursel, „immer, wenn wir etwas passendes sehen, denken wir an unsere Krippe, müssen dabei aber auch immer den passenden Maßstab beachten“.

Mehr dazu lesen Sie in der „Beobachter"-Ausgabe vom 7. Dezember.