Freizeitgelände bleibt in Händen des Harzklubs

Zweigvereinsvorsitzender Nils Krehan (Mitte) zusammen mit Harald Dietzmann (rechts) und Ortsbürgermeister Helge Güttler nach der Unterzeichnung des Vertrages. (Foto: Kluge)

Gemeinde Gittelde verlängert den Erbbauvertrag / Gelände wird seit 1975 vom Zweigverein betreut

Von Camillo Kluge, Gittelde

Mit einer kleinen Feier wurde jetzt die Verlängerung des Erbbauvertrages über das Freizeitgelände zwischen dem Flecken Gittelde und dem Harzklub-Zweigverein Gittelde gewürdigt. „In Sachen Infrastruktur sind wir eine Ausnahmeerscheinung“, freute sich Niels Krehan, Vorsitzender des Zweigvereins darüber, dass der Harzklub auch weitere 30 Jahre über das ehemalige Freibad verfügt.
Ortsbürgermeister Helge Güttler erinnerte an den ehemaligen Bürgermeister Willi Limburg, der 1975 das Gelände dem Harzklub zur Verfügung stellte. „Flecken-Willi“, so Güttler, „hat seinerzeit die Symbiose als Bürgermeister und Zweigvereins-Vorsitzender genutzt, um einen Pachtvertrag für das Gelände zu schließen.“ Güttler dankte dem Harzklub, dass er nicht nur das Gelände bestens in Schuss halte, sondern auch einen Anlaufpunkt für die Öffentlichkeit biete.
„Die Bewirtschaftung eines solchen Hauses ist immer wieder eine Herausforderung“, bestätigte auch Gemeindedirektor Harald Dietzmann, der froh war, die Vertragsverlängerung schnell und sauber über die Bühne bekommen zu haben. Schließlich ziehen Harzklub und Gemeinde hier an einem Strang, „wollen, dass dieses Gelände weiter der Öffentlichkeit zur Verfügung steht“, so Dietzmann.
Errichtet wurde das Gelände Mitte der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen legten Arbeitslose hier das Freibad an, das im Juli 1934 eingeweiht wurde. Das beliebte Bad wurde aber durch Erdfälle nach und nach undicht. Als auch noch Vandalismus einsetzte, bedeutete dies das Ende des Bades. Nach mehreren Besitzerwechseln übernahm schließlich 1975 der Harzklub das Gelände. Der Park rund um das auf einem Hügel gelegenen Haus, das bequem für Feiern mit bis 100 Personen gemietet werden kann, wirkt ordentlich und spendet Erholung und Ruhe Suchenden einen idyllischen Platz. Und jeden Sonn- und Feiertag ist das Gelände offen für alle, und der Spaziergänger genauso wie der Wanderer weiß den angebotenen Kuchen oder Gegrilltes zu schätzen. Wie gut das schmeckt, davon durften sich auch die Teilnehmer an der kleinen Feier überzeugen.