Gesangliche Zeitreise in St. Mauritius

Die Gospelsingers Osterode begeisterten erneut in der St. Mauritius-Kirche zu Gittelde.

Gospelsingers Osterde begeistern in Gittelde

Die Gospelsingers Osterode hatten nicht zum ersten Mal in die St.-Mauritius-Kirche zu Gittelde zu einer gesanglichen und rhythmischen Zeitreise in die Geschichte der Gospelmusik eingeladen, welche ihre Wurzeln in den Spirituals des 17. Jahrhunderts hat. Und dass diese Musik, insbesondere die Texte, auch nach fast 300 Jahren noch ein gut funktionierendes Kommunikationsmittel ist, machte nicht nur die Zahl der Besucher, sondern auch ihre Begeisterung deutlich, welche sie mit viel Beifall dokumentierten.

Unter der Leitung von Friedel Daprà stimmten die Sängerinnen und Sänger Lieder an, welche über Frieden und Freiheit, die Entstehungsgeschichte des Gospels bis hin zu seiner heutigen Geschichte erzählten. Dabei wurden die Töne und die Worte in einen harmonischen Einklang gebracht. Die hervorragende Akustik des Gotteshauses tat ein Übrigens für ein Hörerlebnis der besonderen Art.
Für besondere i-Tüpfelchen sorgten eine Solistin und drei Solisten, wobei zwei der Männer eine Doppelfunktion ausübten. Wini Werner führte nämlich noch mit einfühlsamen Monologen durch das Programm, und Friedel Daprà hatte nicht bloß den Taktstock in der Hand und die elektrische Orgel unter den Fingern, es waren auch einige Songs wie beispielsweise „Kumbaya my Lord“, die in der von ihm interpretierten und umgeschriebenen Form überzeugend dargebracht wurden.
Last but not least gliederten sich aber auch eine Bongo und eine Gitarre in diesen zum Träumen und Nachdenken verleitenden musikalischen Reigen ein. Und neben den von Begeisterung und Anerkennung getragenen Beifall, welcher die Musikerinnen und Musiker erfreute, ließen es sich viele Gäste auch nicht nehmen, leise mitzusingen oder den Rhythmus mehrerer Lieder unüberhörbar mitzuklatschen.