Geschichte über Münzprägung stößt auf Interesse

Heimat- und Geschichtsverein Gittelde lud Bürger ins Gemeindezentrum ein

Gittelde (pb). Der Heimat- und Geschichtsverein Gittelde hatte zu einem Vortragsnachmittag eingeladen, bei dem es um das liebe Geld ging. Und interessierte Bürger aus nah und fern sorgten dafür, dass der Gemeinderaum der St.-Mauritius-Kirche bis auf den oft zitierten letzten Platz besetzt war. Denn sie alle wollten von Uwe Kipp erfahren, was er zu dem Thema „Die Gittelder Münzprägestätte – und die Gittelder Pfennige“ zu berichten wusste.
Der 1. Vorsitzende, Harald Hartje, brachte bei der Begrüßung auch seine Freude über die große Anzahl der wissensdurstigen Zuhörer zum Ausdruck. Dann gehörte alle Aufmerksamkeit Uwe Kippe, der zu einer Reise in das erste Jahrtausend einlud. Denn die erste Epoche der Geschichte um die Münzprägestätte Gittelde hat damit begonnen, dass die damalige Ortschaft am 12. Dezember 962 das Münzrecht erhielt.
Dieses Recht habe sehr eng mit dem Harzer Bergbau zusammengehangen, denn die ersten Münzen sind Silberpfennige gewesen. Und aus einem Pfund des Edelmetalls hätten 250 Pfennige geprägt werden können. So zählen beispielsweise die Gittelder Pfennige zu den ältesten Münzen mit deutscher Inschrift.
Kippe ging aber nicht nur auf Gitteldes Münzpräge-, sondern auch die gesamte, damalige Welt- und Handelsgeschichte ein, wozu auch die Macht der Kirche und des Adels zählten.
Nach diesem Ausflug in frühere Zeiten kehrten alle in die Gegenwart zurück, und es entwickelten sich bei Kaffee und Kuchen angeregte Diskussionen und die Frage, wann die Fortsetzung folgen werde.
Die wird es im kommenden Jahr geben. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.