Gittelder Ortsrat soll bestehen bleiben

Ratsmitglieder geben klares Votum ab / Neuigkeiten zur Ortschronik

Fast einstimmig entschieden sich die Mitglieder des Gittelder Ortsrats dafür, dass der bis zum 31. Oktober diesen Jahres befristete Gebietsänderungsvertrag bestehen bleiben soll. Denn sie wollen nicht von einem Ortsvorsteher abgelöst werden. Sie möchten allerdings auch die Zahl der Vertreter im Ortsrat beibehalten. Ratsfrau Karin Blume-Gebhardt betonte, sie sei leidenschaftslos und könne mit beiden Situationen umgehen, denn sie fühle sich bestimmt auch im Gemeinderat Bad Grund aufgehoben.
Einstimmigkeit lag vor, als es um die Bezuschussung des Harzklub-Zweigvereins Gittelde für Maßnahmen im Freizeitgelände ging. Weil sich die dafür bereits bewilligten 1.500 Euro als zu gering herausstellten, wurde beschlossen, aus den Verkaufserlösen der damaligen Gemeinde Gittelde noch einmal 2.500 Euro hinzuzufügen. Letztendlich sei dieses Gelände ein wichtiger Anziehungspunkt für Bürger fast jeden Alters, die nicht nur aus der Gemeinde Bad Grund kämen, und das soll es auch weiter bleiben.
Zustimmend zur Kenntnis genommen wurde die zweite Änderung des Bebauungsplanes „Auf dem Galgen“. Gegenstand dieser Änderung ist letztendlich die Verbesserung der baulichen Ausnutzung der Grundstücksflächen für die Firma MPM im nördlichen Grenzbereich des Plangebietes durch die teilweise Verschiebung der Baugrenzen nach Norden, wie auch eine Lageanpassung der festgesetzten nördlichen Grundstückszufahrt an die tatsächlichen Verhältnisse. Das hat eine Verschiebung nach Westen zur Folge.
Nicht um die Verschiebung von Grundstücksgrenzen, sondern um die Erweiterung der Straßenbeleuchtungsanlage „Bahnhofstraße“ ging es in einem weiteren Punkt. Ortsbürgermeister Helge Güttler hatte schon auf zu vorigen Sitzungen angemahnt, dass der Teil von der Firma Fuhrmann (vor der Brücke der B 243) bis zum Bahnübergang Galke bei Dunkelheit eine wahre Stolperfalle sei. Daraufhin hatte der Ortsrat nachgefragt, ob sich das nicht mittels des Aufstellens von Straßenlaternen ändern ließe. Da dies wieder ein Kostenfaktor ist, nahm Bürgermeister Harald Dietzmann diese Frage mit in die Verwaltung und konnte jetzt eine positive Antwort geben. Man habe ein Gespräch mit der HarzEnergie geführt und sei dabei auf einen Kostenvoranschlag von rund 35.000 Euro gekommen. Zurzeit schaue sich ein Tiefbauunternehmen an, wie die Kabel am besten verlegt werden könnten. Da sich herausgestellt hat, dass bei den Arbeiten rund um das Bahnhofsgelände nicht alle eingeplanten Gelder verbaut werden, sondern rund 17.000 Euro überbleiben könnten, habe der Verwaltungsausschuss anmerken lassen, dass dieses Geld der eventuellen Errichtung von Straßenlaternen beigefügt werden könnte. Die andere Hälfte müsse die Ortschaft selbst tragen. Der Rat entschied sich, erst einmal abzuwarten, wie die endgültige Kostenberechnung aussehen wird.
Harald Dietzmann teilte außerdem mit, dass die Deutsche Bundespost vorhat, einige Briefkästen in Gittelde und Teichhütte zu versetzten und die Leerungszeiten von vor- auf nachmittags zu verlegen.
Zum Thema Ortschronik ließ er durchblicken, dass die von Gittelde auf dem Laufenden ist. Uwe Kipp habe ihn wissen lassen, dass er dafür allein 127 Artikel, zwei Plakate und acht Flyer einsortiert hat. Das Jahr 2014 sei mittlerweile auch schon in Arbeit. Dietzmann lobte den Einsatz und die Homepage des Heimat- und Geschichtsvereins zum Erhalt der Geschichte des Fleckens.
Helge Güttler kam auf den Weihnachtsmarkt zu sprechen und betonte, dass die Spendengelder bereits an sechs Vereine verteilt wurden und feststeht, dass es 2017 wieder einen Weihnachtsmarkt geben wird.