Gittelder Weihnachtsmarkt vereint alle Generationen

Welchen Faden sollen wir denn nun mal ziehen?

Fädenziehen, Kaffeetafel, Schmalspurbahn-Ausstellung und Posaunenmusik auf dem ehemaligen Schulhof

Der Gittelder Weihnachtsmarkt lockte traditionsgemäß eine überaus große Schar an Bürgern fast jeden Alters auf den zu einem Weihnachtsmarkt umgestalteten ehemaligen Schulhof. Denn es gab viel zu sehen und mittels Gaumen oder Ohren zu genießen.

Da meinten sogar Männer, dass sie sich auch mal nach einer handgearbeiteten Mütze umschauen sollten und diese auch ausprobierten. Kinder suchten ihr Glück beim Fadenziehen. Festlich eingepackte Wichtel-Pakete wurden erworben. Aber auch die Weihnachtsdeko fand neue Besitzer/-innen. Der Förderverein der Grundschule Gittelde bot auch eine Vielfalt von Dingen feil. Niemand brauchte lange auf den ersten Kunden zu warten.
Eröffnet wurde das bunte Treiben zwischen der Heimatstube und der St.-Mauritius- Kirche mit einer Andacht im Gotteshaus und einer kurzen Ansprache des Schirmherrn, Ortsbürgermeister Helge Güttler. Während im Gotteshaus das Duo „Mrs. Hippie“ Gitarrenmusik präsentierte, lud die reichhaltige Kaffeetafel im Pfarrhaus zum Verweilen ein. Gleiches galt übrigens für die Ausstellung rund um die Schmalspurbahn, die im Heimatmuseum zu sehen war.
Kinder wiederum verwandelten das Gemeindezentrum in eine Bastelstube. Der Männergesangverein, der Kirchenchor, der Chor der Neuapostolischen Kirche und die Heimatgruppe Gittelde/Windhausen luden zu einem Konzert in die Kirche ein.
Aber auch der Weihnachtsmann hatte seinen großen Auftritt. Er hatte übrigens nicht „nur“ kleine, aber feine Präsente für die Kinder mitgebracht, er nahm auch Wunschbriefe an, welche ihm Marion Hauck übergab. Auch wenn der Posaunenchor Eisdorf das vorweihnachtliche Fest langsam ausklingen ließ, leerte sich der Platz nicht mit dem letzten Ton.