Goldene Konfirmation und Klassentreffen kombiniert

Wie die Erstklässler stellten sich die einstigen Schüler/innen auf die Treppe der Grundschule Gittelde. (Foto: Bordfeld)

In Gittelde haben sich die Jubilare getroffen / Mit einem Versprechen sind sie auseinander gegangen

17 ehemalige Konfirmanden des Konfirmationsjahrgangs 1965 trafen sich in Gittelde zu einer doppelten Feier. Denn sie alle hatten sich nicht „nur“ zur Goldenen Konfirmation verabredet, sondern dieses Jubiläum gleich mit einem Klassentreffen verbunden.

Der „Schultag“ begann im Pfarrhaus mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken, wobei ein lebhafter Gedankenaustausch aus der Zeit des Konfirmandenunterrichts mit dem damaligen Pastor Karl-Heinz Paeßler erfolgte. Manch eine Anekdote blieb dabei nicht unerwähnt. Danach machten sich alle auf den Weg ins Heimatmuseum, wo ebenfalls in alten Erinnerungen geschwelgt wurde.
Der anschließende Spaziergang durch Gittelde endete in der Grundschule. Dort gab es zwar viel Neues zu bestaunen, aber trotzdem war immer wieder zu hören: „Weißt du noch?“
Gesellig war man auch am Abend im Gasthaus Bode zusammen. Am Morgen des zweiten Tages trafen sich dann 19 Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahrgangs 1965 und zehn Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahrgangs 1966 zum Gottesdienst, in dem Pfarrerin Melanie Mittelstädt eine sehr liturgische Feier gestaltete. Großes Lob bekam auch der Kirchenchor für seine musikalische Darbietung.
Beim gemeinsamen Mittagessen und Kaffeetrinken im Gasthaus „Bode” waren dann alle bis in die Abendstunden beisammen. Auf dem Friedhof wurde zudem unter dem Holzkreuz von beiden Jahrgängen, in Erinnerung an die verstorbenen Mitkonfirmanden, eine Blumenschale abgestellt. Beim Auseinandergehen versprachen sich die Jubilare: „Spätestens in fünf Jahren sehen wir uns wieder“.