HGV legt Festschrift über Ernst-August-Stollen neu auf

Die Neuauflage der Festschrift erinnert an die Erstausgabe vor rund 150 Jahren. (Foto: bo)

Vor rund 150 Jahren wurde der Stollen in Betrieb genommen

Gittelde (bo / pb). Der Flecken Gittelde und seine Bürger haben schon immer eine besondere Beziehung zu dem Ernst-August-Stollen gehabt, ist doch das „Mundloch“ des Stollens mit seinem imposanten Portalbau an zentraler Stelle des Ortes zu finden. Seitdem aber das „Oberharzer Wasserregal“ im Herbst 2010 in die Liste des UNESCO-Kultur- und Naturerbes aufgenommen wurde, ist er als Teil dieses Wassersystems wieder verstärkt in den Blick der Öffentlichkeit getreten.
Vor rund 150 Jahren, am 5. August 1864, wurde der Ernst-August-Stollen nach nur 13 Jahren Bauzeit eröffnet. Anlässlich der Einweihung fanden in Clausthal-Zellerfeld und in Gittelde große Feierlichkeiten statt. Außerdem wurde eine Festschrift herausgegeben, in der die große bergbauliche und technische Meisterleistungen der damaligen Zeit genau beschrieben und gewürdigt wurden.
Genau diese Festschrift ließ der Heimat- und Geschichtsverein Gittelde jetzt als zweiten Nachdruck im Rahmen seiner Publikationen neu drucken. Zum Preis von acht Euro ist sie bei Horst Ahrens, Telefon (05327) 5125, Hannelore Beckmann, Telefon (05327) 4716, und Bodo Biegling, Telefon (05327) 4801, zu beziehen. Eine Postzustellung ist durch die Überweisung von 9,75 Euro auf das Konto 160041240 bei der Sparkasse Osterode (Bankleitzahl 26351015) und mit genauer Postanschrift ebenfalls möglich.