Im Gittelder KiGa beginnt das große Krabbeln

Die Mädchen und Jungen sowie die Erzieherinnen des DRK-Kindergartens Gittelde sind stolz auf das neue Schild, auf dem der Name „Rappelkiste“ nicht zu übersehen ist. (Foto: Bordfeld)

Neues Namensschild und neues Angebot / Offizielle Einweihung

Vor etwa zwei Jahren erhielt der DRK-Kindergarten den Namen „Rappelkiste“; jetzt hat er nicht „nur“ endlich das Namensschild, sondern ebenso eine gemischte Krabbelgruppe, in der die Mädchen und Jungen von zwei Jahren bis zum Alter der ABC-Schützen betreut werden. Aber auch in der zweiten Gruppe können noch bis zu drei zweijährige Kinder aufgenommen werden. Grund genug für Kindergartenleiterin Eleonore Geudert und deren Team, zu einer informativen Einweihungsfeier einzuladen.

Von Petra Bordfeld

Gittelde. Und sie brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass so viele „offizielle“ Gäste und Eltern gekommen waren und hieß ganz besonders Samtgemeindedirektor Harald Dietzmann, DRK-Kreisgeschäftsführerin Silke Klemm, den stellvertretenden DRK-Kreisverbandsvorsitzenden, Dieter Bender, Pastorin Melanie Mittelstädt-Gremse, Vertreter der Politik und der Vereine sowie Kolleginnen anderer Kindergärten willkommen.
Die zweite Begrüßung nahmen die Mädchen und Jungen des Kindergartens in ihre Hände. Zusammen mit den Erzieherinnen trugen sie diverse Lieder vor und untermalten das eine oder andere auch mit Bewegungen, wobei die Gäste dazu eingeladen wurden, mitzumachen.
Harald Dietzmann brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass mit dem DRK-Kindergarten Gittelde jetzt die bereits dritte Einrichtung dieser Art in der Samtgemeinde Bad Grund eine Krippengruppe habe. Eisdorf und Badenhausen hätten sie bereits, und im kommenden Jahr werde Bad Grund aufschließen. Die finanzielle Unterstützung seitens des Landes Niedersachsen und der Zustimmung der jeweiligen Gemeinderäte hätten einmal mehr gezeigt, dass gemeinsam viel bewegt werden könne.
Pastorin Mittelstädt-Gremse hatte eine Geschichte mitgebracht, in der davon erzählt wird, dass Gott versucht habe, eine Kindergartenerzieherin zu schaffen. Er habe bereits am sechsten Tag Überstunden geschoben, um das Werk zu vollbringen. Schließlich müsse die Person einen Schoß haben, auf dem 20 Kinder Platz fänden, einen starken Rücken, auf dem alles abgeladen werden könne und mindestens sechs paar Hände. Außerdem müsse sie zäh sein und stets Kompromisse schließen können. Und er wollte nicht vergessen, ihr zumindest eine Träne zu gönnen, die das Überlaufventil sein müsste. Übrigens traf diese Geschichte nicht selten in die Realität und war sowohl ein Dankeschön als auch ein Kompliment an alle Erzieherinnen.
Dieter Bender sparte auch nicht mit Worten des Dankes und der Freude und überreichte zusammen mit Silke Klemm Sonnenblumen und wünschte allen viel Spaß mit den „Kurzen“. Während sich diese im eigens dafür aufgeschlagenen Zelt als Künstler versuchten, schauten sich die Gäste den umgebauten Kindergarten an. Ihre Aufmerksamkeit galt dem Wickel- und dem Aufenthaltsraum sowie ganz besonders den Miniaturtoiletten.