Jagdgemeinschaft spendet 400 Euro an Gittelder KiGa

400 Euro werden übergeben. (Von links) Schatzmeister Albers, Nicole Kronjäger, Silvana Herrmann, Jagdpächter Theo Schmitz, Jagdvorsitzender Wolfgang Fuhse und ein Jagdgast. (Foto: Sablotny)

Pflege des Wildbestandes steht bei Jägern im Vordergrund

Gittelde (Sab) Kürzlich führte die „Papenburger Jagdgemeinschaft“ in ihrem Gittelder Jagdrevier eine „Drückjagd“ durch.
Der Jagdgemeinschaft, so ein Sprecher, liege es gar nicht daran, möglichst viel Wild zu erlegen, sondern die Pflege der Waldtiere steht bei ihnen im Vordergrund. So freue man sich auch darüber, dass erstmals nach längerer Zeit eine größere Anzahl von Rehen gesichtet wurde.
Und wie es nach einer Drückjagd so üblich ist, fand abends im Gasthaus Bode das „Schüsseltreiben“ statt. Es habe auch den angereisten Jagdgästen aus dem Emsland gefallen. Aber nicht nur das leibliche Wohl stand im Vordergrund, sondern auch die Geselligkeit und Gespräche mit den Gittelder Jagdgenossen. Dabei erinnerte man sich daran, dass es bei Jagdveranstaltungen im Emsland üblich sei, etwas für einen guten Zweck zu tun. Dem Hinweis folgte die Tat.
Schnell ging eine Sammelhut durch die Reihen. 400 Euro kamen zusammen. Verständlich, dass man darauf stolz war. Und auch die Frage, „wer bekommt das Geld“, wurde schnell geklärt. Für Gittelder Kinder, und zwar für den „Förderverein Kindergarten“ wird gespendet. Am vergangenen Sonnabend war es soweit.
Einige Mitglieder der „Papenburger Jagdgemeinschaft“ hatten den weiten Weg aus dem Emsland angetreten. 400 Euro, und das in vier Scheinen, überreichten der Jagdpächter Theo Schmitz und der Schatzmeister Albers vor dem DRK-Kindergarten „Die Rappelkiste“ dem Förderverein, vertreten durch deren Vorsitzende Nicole Kronjäger und der Kassenwartin Silvana Herrmann. Nicht nur von diesen beiden waren Dankesworte zu hören, sondern auch von Wolfgang Fuhse, dem Vorsitzenden der Gittelder Jagdgenossenschaft. Er betonte dabei, dass mit der „Papenburger Jagdgemeinschaft“ ein sehr gutes Verhältnis bestehe. Der Vorstand des Kindergartenfördervereins möchte übrigens auch die Eltern mit einbeziehen, wenn es darum geht, das Geld am sinnvollsten anzulegen.