Jugendliche finden Leiche des vermissten Gittelders

Eine Gruppe von Jugendlichen fand am Sonntagnachmittag den Leichnam eines 30-jährigen Gittelders. Der Mann war seit dem 21. Juli verschwunden.

Traurige Gewissheit: 30-Jähriger Mann am Sonntagnachmittag unterhalb des
Hübichensteins tot aufgefunden

Seesen / Gittelde / Bad Grund (uk). Eine Gruppe von Jugendlichen, die gemeinsam mit einem erwachsenen Bekannten am Sonntagnachmittag eine Höhle unterhalb des Hübichenstein erforschten, machte dort eine traurige Entdeckung. Sie fanden den Leichnam des 30-jährigen Mannes, der seit dem Donnerstagmorgen, 21. Juli, vermisst wurde. Bei dem Toten wurde die von ihm mitgeführte Schusswaffe aufgefunden. Rettungsdienste und Polizei wurden durch die Gruppe informiert. Durch die Bergwacht Clausthal-Zellerfeld und die Feuerwehr wurde der Mann aus der Höhle geborgen. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurden durch die Polizeiinspektion Northeim-Osterode aufgenommen. Erste Erkenntnisse sprechen für den bereits befürchteten Suizid des 30-Jährigen. Nach dem Vermissten wurde in den zurückliegenden Tagen umfangreich durch Polizei, Feuerwehr, THW, Angehörige und vielen Freiwilligen gesucht.
Im Verlauf des vergangenen Donnerstags waren mehrere Suchmaßnahmen im Bereich Münchehof – Winterberg – Gittelde – Kirchberg – Burgruine Stauffenburg durchgeführt. Allerdings ohne Erfolg. Am Vormittag durchsuchten Spezialhunde der Polizei einen Bereich westlich der B 243 in Richtung Stauffenburg unterhalb des dortigen Höhenzuges. Hier war auch nochmals der Polizeihubschauber eingesetzt, um Freiflächen im Detail abzusuchen. Am Abend trafen sich über 200 Helfer auf dem Parkplatzgelände vor den Firmen Fels und Fermacell in Münchehof, um gemeinsam nach dem Vermissten in verschiedenen Bereichen zu suchen. Mehrere Suchabschnitte wurden durchkämmt. Die Bemühungen führten jedoch nicht zu dem erhofften Erfolg, den Vermissten lebend aufzufinden. Nun gibt es die traurige Gewissheit. Robert-Gero Hüter ist tot.