Nach versteckten „Gütern“ Ausschau gehalten

Eine zünftige Rast gehört beim traditionellen Grenzbezug der Schützengesellschaft Gittelde zum Programm.

Gute Beteiligung am traditionellen Grenzbezug der Schützengesellschaft Gittelde

Am traditionellen Grenzbezug der Schützengesellschaft Gittelde nahmen insgesamt 32 Schützenschwestern und Schützenbrüder teil. Zum Grenzbezug wird immer in den Jahren eingeladen, in denen kein Schützenfest in Gittelde gefeiert wird. „Dieser Grenzbezug entwickelt sich erfreulicherweise immer mehr zum Familienwandertag“, so die Vorsitzende Sandra Otte.

Im Planwagen wurde die notwendige Versorgung mitgeführt, die bei den einzelnen Raststationen „dringend“ benötigt wurden. Oft wurde eine Rast eingelegt, um die herrliche Aussicht auf Gittelde, Teichhütte, Windhausen und die Harzer Berge zu genießen, zumal der Wettergott den Gittelder Schützen hold war.
In diesem Jahr führte die Route vom Schützenhaus über den Hammenser Berg zum Willenser Berg. Hier galt es die alte Grenze des Herzogtums Braunschweig aufzusuchen. An einem alten Grenzstein, der die Grenze zwischen dem Herzogtum Braunschweig und zum Hannoverschen noch heute kenntlich macht, wurde ein Halt eingelegt.
Symbolisch wurde nach einer kurzen Ansprache der Vorsitzenden auf den Stein geschossen und danach nach den versteckten „Gütern“ (eine Flasche Schnaps) der Vorgänger Ausschau gehalten. Ein Umtrunk war dann traditionsgemäß fällig.
Zurück wurde über den Glüsberg in Richtung Questhöven gewandert.
Bei Haxen mit Brot und Krautsalat und den dazugehörigen Kaltgetränken fand der Grenzbezug 2013 seinen krönenden Abschluss. Zufriedenstellend stellten die Teilnehmer fest: "Es war ein durchaus gelungener Familienwandertag.