Neuer Vorstand – Alte Gesichter

Der neue Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins Gittelde.

Jahreshauptversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins Gittelde / Einige Mitglieder stellen sich nicht zur Wiederwahl

Der Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins Gittelde hat einen neuen Vorstand mit alten Bekannten. Denn während der Jahreshauptversammlung, welche aufgrund der Beteiligung den Gemeindesaal fast zu klein werden ließ, verkündeten einige Vorstandsmitglieder, dass sie nicht zur Wiederwahl anstehen.

Den Rücken kehren sie dem HGV deshalb aber nicht zu.
Horst Ahrens, der zusammen mit Charlotte Arnold das Doppelamt des stellvertretenden Vorsitzenden innehatte, und den Vorsitz bereits kommissarisch ausübte, wurde einstimmig in diesen Posten gewählt. Weil Charlotte Arnold nicht noch einmal kandidierte, wurde Lieselotte Luck zur stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt. Bodo Biegling stellte zwar das Amt des Schriftführers zur Verfügung, das des Ortschronisten behält er aber weiterhin bei. Zu seiner Nachfolgerin wurde Katrin Kubitzky gewählt. Ihr Stellvertreter bleibt weiterhin Uwe Weiß. Neu ist auch Claus-Dieter Blume als stellvertretender Kassenprüfer und Olaf de Vries als Beisitzer. Uwe Kipp, Karola Henning, Werner Hartmann und Hannelore Beckmann behalten dieses Amt weiter inne.
Horst Ahrens ließ es sich nicht nehmen, all denen, die sich nicht wieder zur Wahl stellten, für deren Einsatz im Interesse des HGV und der Geschichte des Fleckens Gittelde mit Worten und einem Präsent zu danken.
Harald Dietzmann, Bürgermeister der Gemeinde Bad Grund, war nicht mit leeren Händen gekommen. Er hatte ebenfalls ein Präsent mitgebracht. Dabei handelte es sich um handgezeichnete Flurkarten, die 1886 entstanden sind und 1909 kopiert wurden.
Ortsbürgermeister Helge Güttler sparte auch nicht mit Dankesworten für das, was der HGV auf die Beine gestellt hatte. Die Heimatstube ist mittlerweile schon so gut eingerichtet und groß geworden, dass sie eher ein Museum, als eine Stube ist. In jedem Fall ist sie ein Aushängeschild für Gittelde.
Horst Ahrens ließ dann die 2013 in Angriff genommenen Aktivitäten Revue passieren, vergaß dabei aber nicht seinen Vorstandskollegen für die im letzten Jahr geleistete Arbeit zu danken.
Dann kam er auf die beiden Klönnachmittage zu sprechen, die auf großes Interesse gestoßen waren. Themen an den Nachmittagen waren das Oberharzer Wasserregal und der Aufstieg sowie die Verarmung der Familie Schachtrupp aus Osterode.
Man hatte aber nicht nur zugehört, sondern auch Hand in der Heimatstube angelegt. Es wurde umgeräumt, Wände gestrichen und Fließestrich aufgebracht. Anschließend hatten Frauen und Männer des Vorstandes mit Besen, Staubsauger, Wasser und Putzmitteln alles auf Hochglanz gebracht.
Mit der Grundschule Gittelde hatte der Verein wieder eine Projektwoche durchgeführt, wobei der HGV Gittelde vom Heimatverein Badenhausen unterstützt worden war. Der Tag der offenen Tür lockte erneut zahlreiche interessierte Bürger aus nah und fern und fast jeden Alters an. Gleiches galt für den Gittelder Weihnachtsmarkt auf dem „Alten Schulhof“.
Ahrens blickte aber auch nach vorne und gab diverse Termine bekannt. So wird am 29. März ab 15 Uhr zum Klönnachmittag geladen. An diesem Nachmittag wird Uwe Kipp über den Gittelder Pfennig erzählen. Am 5. Oktober wird es von 13 bis 17 Uhr den traditionellen Tag der offenen Tür in der Heimatstube geben. Am 8. November steht der zweite Klönnachmittag auf dem Plan. Er beginnt um 15 Uhr und im Mittelpunkt wird der Ernst-August-Stollen stehen.