Pilotprojekt soll Verständnis wecken

Gitteldes Ortsbürgermeister ist von dem Erfolg des nun gestarteten Pilotprojekts überzeugt. (Foto: Bordfeld)

Ortsrat erhofft sich von Hundekot-Beutelspendern positive Wirkung / Andreas Mai (CDU) neu im Rat

Die Lücke, die Christdemokratin Jessica de Vries-Olbrich im Gittelder Ortsrat durch Niederlegung ihres Mandats für kurze Zeit hinterlassen hatte, ist nun wieder geschlossen. Ortsbürgermeister Helge Güttler verpflichtete bei der jüngsten Ortsratssitzung Andreas Mai als Nachfolger.

Neben dieser Personalie beschäftigten sich die Kommunalpolitiker noch mit einem Pilotprojekt und der Brunnenanlage Ecke Lange Straße/Junkern Gasse. Die Brunnenanlage, dies teilte Güttler mit, sei zwar aktuell nicht mehr wirklich schön anzusehen, solle aber erhalten bleiben. Ein Vorschlag, der bei den Ratsmitgliedern durchweg auf positive Resonanz stieß. Einstimmig wurde der Beschluss gefasst, den Brunnen zu sanieren.
Ferner befassten sich die Ratsmitglieder mit einer rund zwölf Quadratmeter großen Grünfläche im Bereich der Schulstraße. Dort rollen immer wieder Autos über den Rasen. Die Fläche wird von zwei dort wohnhaften Familien ehrenamtlich gepflegt. Die Autos würden die Arbeit jedoch immer wieder zunichte machen, weshalb einer der Grünpfleger vorschlug, die Fläche zu pflastern. Auch hier stimmte der Ortsrat einstimmig zu.
In der Breiten Straße wurde auf Wunsch der Ortsratsmitglieder ein Pilotprojekt gestartet. Ein Spender für Hundekot-Beutel soll an die Vernunft der Hundehalter appellieren. Güttler erklärte, dass er mit einem Erfolg rechne.
Güttler kam in seinem Bericht auf den Gittelder Weihnachtsmarkt zu sprechen. Insgesamt konnte ein Überschuss von rund 2.500 Euro erwirtschaftet werden. Sechs Vereine hätten bereits Anträge gestellt, mit Teilen dieser Summe bezuschusst zu werden. Die Vergabe des Geldes soll bereits am 13. März erfolgen.
Gemeindebürgermeister Harald Dietzmann sprach ein Problem an, das die Verwaltung schon länger beschäftigt. Dabei ist die Rede von illegal aufgestellten Altkleidercontainern, die immer mal wieder an verschiedenen Orten im Gebiet der Gemeinde Bad Grund auftauchen. Dietzmann teilte mit, dass sich die Verwaltung nach vorheriger Abstimmung mit dem Deutschen Roten Kreuz. für einen professionellen Anbieter entschieden habe. Dies spüle auch ein wenig Geld in die Kassen, da die Firma für die Aufstellung der Sammelbehälter zahlen müsse.
Durch diesen Entschluss erhoffe man sich in der Verwaltung auch etwas mehr Ordnung an den Sammelstellen. Gegen die illegal aufgestellten Container werde weiter vorgegangen.
Weiter informierte Dietzmann über ein geplantes Treffen in der Turnhalle. Dort werden sich neben Dietzmann selber, Ortsbürgermeister Helge Güttler, Bauausschussvorsitzender Olaf de Vries und der Brandschutzprüfer des Landkreises Osterode treffen, um in Sachen Brandschutz einiges zu klären. Ziel ist eine Ausweitung der Nutzungsgenehmigung. Weitere Ortsratsmitglieder sind bei diesem Treffen herzlich willkommen.
Zum Ende der Sitzung plädierten die Ratsmitglieder dafür, dass bei alljährlichem Neujahrsempfang künftig auch Bürger geehrt werden sollen, die sich um die Pflege gemeindeeigener Flächen verdient gemacht haben.