Realistische Eisrettung mit der DLRG-Jugend

Ein realistisches Rettungs-Szenario.

Kinder erleben Eisrettung hautnah / DLRG warnt weiterhin vor dem Betreten von Eisflächen

Gittelde (bo/pb). Einen etwas anderen Tag erlebten die Kinder und Jugendlichen der DLRG Ortsgruppe in der Samtgemeinde Bad Grund während ihres monatlichen Treffens. Denn neben dem Spaß im Schnee war das zentrale Thema die überaus reale Rettung vom Eis.
Zwar dürften den meisten Kindern die Eisregeln nicht zuletzt durch das in der Samtgemeinde engagierte DLRG/Nivea Kindergartenteam bekannt gewesen sein. Doch wurde jetzt die Theorie auf einem zugefrorenen Teich gefahrenfrei in die die Realität umgesetzt. Denn alle hatten die Möglichkeit, hautnah in Erfahrung zu bringen, wo die Gefahren gerade auf schneebedeckten und nicht freigegebenen Eisflächen lauern.
So demonstrierte ein vom Ufer aus gesicherter Taucher den sehr interessierten Mädchen und Jungen auf der Eisfläche auf eindrucksvolle Weise, was zu tun ist, wenn man einmal einbrechen sollte. Da bei dieser atemberaubenden Aktion das Eis aber hielt, konnte sich der zweite, sicherheitshalber bereitstehende Taucher „zurücklehnen“, denn die Kinder zogen mit vereinten Kräften die „eingebrochene“ Person mit Hilfe eines Rettungswurfballs vom Eis herunter.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurde eine kleine Übung vorgeführt, bei welcher den Kindern gezeigt wurde, wie eine ins Eis eingebrochene Person gerettet wird. Dabei wurde allen noch einmal klar, dass es bei einer Eisrettung zwar schnell gehen muss, die Retter aber dabei ihre Eigensicherung nicht außer Acht lassen und sich nur langsam an die eingebrochene Person heranarbeiten dürfen.
An dieser Stelle möchte die DLRG Ortsgruppe in der Samtgemeinde Bad Grund noch einmal vor dem Betreten von Eisflächen warnen, da aufgrund der warmen Temperaturen das Eis nicht mehr so tragfähig ist. Weitere Bilder dieser Rettungs-Aktion können unter www.dlrg-badgrund.de eingesehen werden.