Reise zum „Wunder von Lengede“

Viele Senioren nutzten das schöne Wetter aus und ließen sich Kaffee sowie Kuchen unter freiem Himmel munden.

Gittelder Senioren unternehmen Tagesfahrt zu dem Ort, wo 1963 129 Bergleute verschüttet wurden

Der Arbeitskreis „Ältere Bürger“ im Flecken Gittelde mit dem Ortsteil Teichhütte hatte reiselustige Senioren dazu aufgerufen, mit auf Tour gen Lengede zu gehen. Dort ereignete sich vor fast 50 Jahren das Grubenunglück, welches durch den Fernseh-Film „Das Wunder von Lengede“ in Erinnerung gerufen wurde.

Und schnell waren drei Busse voll besetzt. Doch bevor vor dem Bürgerhaus von Lengede ausgestiegen wurde, gab es bei bestem Wetter noch viel zu sehen. Denn die Fahrt ging über Bornhausen, wo eine ehemalige Kies- und Sandgrube später als Mülldeponie umfunktioniert wurde, über Rhüden und Bockenem. Zur letztgenannten Gemeinde gehören übrigens 17 Dörfer. Als dann noch Söhlde, der Ort, welcher durch die Gebietsreform 1974 aus acht Gemeinden entstand, durchquert war, lag Lengede vor den Reisenden.
Bei Kaffee und Kuchen gab es auch viele Informationen zu dem Unglück, bei dem im Oktober 1963 129 Bergleute im Schacht Mathilde verschüttet und die meisten gerettet wurden. Der überaus interessante Vortrag wurde auch mittels vieler Dias untermauert. Von diesem wahren Wunder angetan, machten sich einige auf den Weg zur Gedenkstätte.
Alles in allem war die Fahrt traditionsgemäß sehr gut angekommen, was bei der Rückkehr nach Teichhütte und Gittelde von den Senioren immer wieder kundgetan wurde.