„Tag des offenen Stalls“ in Gittelde fiel nicht ins Wasser

Die Springquadrille erhielt viel Beifall für ihre Darbietungen. (Foto: Bordfeld)

Abwechslungsreiches Schauprogramm begeistert die Besucher

Gittelde (pb). Der Reit- und Fahrverein Teichhütte hatte zum „Tag des offenen Stalls“ in die Gittelder Reitanlage geladen, und die schlechte Laune von Petrus vermochte es nicht, diese Aktion im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen zu lassen. Schließlich wurde nicht „nur“ ein informatives Schau-, sondern ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten.
Da war beispielsweise „Miss Sophie“, ihres Zeichens eine 25-jährige Kameldame, die zusammen mit ihrer Besitzerin Liane Sulies aus Westerhof angereist war. Wer wollte, durfte auch zwischen den beiden Höckern des Wüstenschiffs Platz nehmen. Und alle waren sich einig, dass man fast „seekrank“ werden konnte, weil es so schaukelte. Zwei kleine Esel warteten drauf, gestreichelt zu werden, die anderen Langohren – ihres Zeichens Kaninchen – sagten auch nicht „nein“ zu Streicheleinheiten. Aber auch der einjährige „Enzo“, ein Hängebaucheber, hatte nichts gegen sanfte Hände auszusetzen. Wer sich die Gegend nicht auf dem Kamel und nicht zu Fuß anschauen wollte, durfte Platz in einer Kutsche nehmen.
Rund ums Pferd ging es dann in der Reithalle zu. Eingangs zeigten Kinder auf, wie sie mittels Führzügel und Longe den Kontakt mit dem Pferd aufnehmen und anfangen zu reiten. Außerdem wurden die Schulpferde vorgestellt, was ebenso für verschiedene Rassen dieser edlen Tiere galt. Besonderen Beifall erhielten diese Huftiere, als sie sich als Fußballprofis präsentierten.
Geschicklichkeit präsentierten Pferd und Reiter, als die Spring-Quadrille und Geschicklichkeits-Quadrille Einblicke in ihr Können gaben. Nicht aus dem fernen Amerika, sondern aus Badenhausen kamen Ross und Reiter, die nicht den Wilden Westen, sondern das Westernreiten vorstellten. Ganz spannend wurde es aber, als sich 17 Männer mit der Kraft zweier Kaltblüter messen wollten. Am Ende waren übrigens die beiden Pferde die Sieger.
Aber auch ein kleiner, feiner Flohmarkt lud zum Verweilen ein, denn dort gab es fast alles, zu sehen und käuflich zu erwerben. Selbstredend nutzten die großen und kleinen Gäste ebenso die Gelegenheit, sich die Stallungen und die Reitanlage anzuschauen.