Zwei Orte der Erinnerung und des Gedenkens

Das Ehrenmal in Gittelde heute. Die 1913 gepflanzte Freiheitslinde ist immer noch vorhanden. (Foto: Niemann)

Auf Spurensuche: In Gittelde und Teichhütte entstanden die Ehrenmäler in den 1920er-Jahren

Am Sonntag, 19. November, wird bundesweit wieder der Volkstrauertag begangen, ein Gedenktag an dem der vielen Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft aller Nationen gedacht wird. Wie andernorts auch, ist es in Gittelde und Teichhütte eine lange Tradition, dass an diesem Tag Gedenkveranstaltungen an den Kriegerdenkmälern stattfinden.
Unter Beteiligung vieler örtlicher Vereine findet zunächst ein Gedenkgottesdienst in der St.-Johannes-Kirche statt. Im Anschluss folgen an den Ehrenmälern Ansprachen und Kranzniederlegungen. Im Zusammenhang mit traditionellen Gedenkfeiern hat sich der Heimatchronist Bodo Biegling mit den beiden Ehrenmälern beschäftigt, und berichtet in einem Gespräch mit unserer Zeitung über die Historie der Mahnstätten, die in den 1920er-Jahren aufgrund großzügiger Spenden aus der Bevölkerung gebaut werden konnten.
Das Gittelder Ehrenmal wurde 1924 zum Gedenken der im Ersten Weltkrieg gefallenen und vermissten Soldaten errichtet. Entworfen wurde es von dem Gittelder Bernhard Mittendorf, der Stadtbaurat in Göttingen war. Bei Baubeginn wurde im Sockel des Mahnmals eine Urkunde eingemauert, die Angaben über die Verwaltung, Kirche, Schule, Vereinsleben, Handel und Gewerbe enthält. Auf der Ostseite des Denkmals sind die Namen der Gefallenen und Vermissten verzeichnet. Die Einweihung fand am 18. Dezember 1924 statt. Die vereinigten Gittelder Männergesangvereine sorgten für den musikalischen Rahmen. Die noch heute in dem Denkmal stehende Linde, die sogenannte „Freiheitslinde“, wurde am 18. Oktober 1913 anlässlich der 100-Jahrfeier der Befreiungskriege (Völkerschlacht bei Leipzig) im Rahmen eines Dorffestes gepflanzt.

Den gesamten Bericht lesen Sie in der gedruckten Ausgabe des „Beobachters" vom 20. Oktober 2017.