1000 Brötchen und 2 Tonnen Milch "verspachelt"

27 Jugendwehren aus dem Landkreisen Goslar und Osterode zeigten gemeinsam "Flagg". (Foto: bo)
 
Station beim "Spiel ohne Grenzen". (Foto: bo)

1. Zeltlager der Jugendwehren aus den Kreisen Goslar und Osterode am Alfsee / JW Bodenstein-Nauen Zweiter

Goslar/Osnabrück (bo). 439 Jugendliche verbrachten eine gemeinsame Woche mit viel Spaß und Action am Alfsee. Zusammen tranken sie fast zwei Tonnen Milch und aßen jeden Morgen 1000 Brötchen. Die jungen Leute gehören zu den 27 Jugendfeuerwehren aus den Landkreisen Goslar und Osterode, die das 1. gemeinsamen Kreiszeltlager mit Leben erfüllten.
In beiden Landkreisen waren in der Vergangenheit leider immer weniger Jugendliche mit auf das Kreiszeltlager gekommen, und so diskutierte man gemeinsam über eine Lösung. Schnell wurde die Idee, gemeinsam zu fahren, Wirklichkeit. Rund 40 Teamer, die schon einige Tage vor dem Beginn anreisten, kümmerten sich um den reibungslosen Ablauf des Zeltlagers.
Neu für alle Teilnehmer und Teamer war es, dass man gemeinsam mit zwei Landkreisen auf ein Zeltlager fährt. Viele Teamer kannten sich untereinander noch gar nicht, doch gerade das machte das Ganze sehr interessant. Für die Jugendlichen war es super, denn so konnten sie noch mehr Jugendliche kennenlernen. „Wir sind hier mehr als 400 Leute, und es macht riesig Spaß!", so ein kleiner Jugendfeuerwehrmann aus dem Landkreis Goslar. „Man lernt viel mehr andere Jugendliche kennen, die man noch gar nicht kennt“, fügte ein Osteroder hinzu.
Für die Kids der Jugendfeuerwehren gab es ein buntes Programm, aber auch viel Freizeit, um den Alfsee und seine Angebote auch vielfältig nutzen zu können. Zum festen Programm zählten unter anderem Völkerballturnier, „Spiel ohne Grenzen“, Lagerwettbewerb, „Herzblatt“ und Lagerdisco mit DJ Patrick. Des Weiteren konnten die Jugend­feuer­wehren Kart und Wasserski fahren, das Freibad nutzen, in das „Bullermeck“ (eine Indoor-Funhalle) gehen …
Den Sieg beim Völkerballturnier holte sich die Gruppe Barbis 1 im Finale gegen Langelsheim. Dritter wurde Steina 2, die im Spiel um Platz drei die Mannschaft aus Wolfshagen besiegte. Beim „Spiel ohne Grenzen“ lagen folgende Gruppen vorne: 1. Barbis 2, 2. Bodenstein/Nauen, 3. Rhüden 2.
Sehr beliebt war auch das „Lagerfeuer“, eine im Lager erarbeitete Lagerzeitung. Sie enthält wichtige Informationen, den Tagesablauf, Fotos und Berichte vom Vortag und sogar Grüße aus der Ferne. Daheimgebliebene und Interessierte hatten die Möglichkeit, über die Internetseiten der Lagerzeitung – www.lagerfeuer-online.de – Grüße in das Zeltlager zu senden, denn diese wurden am nächsten Tag in der Lagerzeitung abgedruckt. Auch die Teilnehmer im Lager konnten ihre Texte in einen extra gefertigten Briefkasten werfen. Alle Ausgaben der Lagerzeitung sowie einige Fotos der Woche können noch bis zum Ende des Jahres auf der genannten Website angeschaut werden. Das „Lagerfeuer“ steht sogar zum kostenlosen Download zur Verfügung. Nicht zu verachten ist die Leis­tung der knapp 40 Teamer vor Ort. Teilweise standen diese von morgens bis abends nur im „Bootshaus“; dort gab es die Verpflegung. Die Anstürme auf die Essensausgabe muss­ten vor- und nachbereitet werden. Und während der Essenszeit mussten sie natürlich auch immer hinter dem Buffet stehen. Ein anderer großer Teil der Helfer kümmerte sich um die Veranstaltungen und Wettbewerbe im Lager; auch hier war eine umfangreiche Organisation zu leisten. Ferner waren sie im „Bauhof“, in der „Milchbar“, in der Lagerzeitung und Lagerleitung beschäftigt.
Alle zusammen haben eine wichtige Arbeit geleistet, und nur so war es möglich, den Teilnehmern dieses Zeltlager in dem Umfang zu ermöglichen.