18. Weltwassertag unter dem Motto „Wasser für die Städte“

Durstlöscher Nummer 1: Trinkwasser (Foto: Agentur)

Mit Wasserschutzgebiet für den Trinkwasserbrunnen Ostlutter Qualität für künftige Generationen gesichert

Am 22. März ist Weltwassertag! Der Tag, an dem das ursprünglichste aller Lebensmittel in den Mittelpunkt gerückt wird, jährt sich zum 18. Mal. Für den Landkreis Goslar eine Verpflichtung, auch weiterhin für den Schutz bestimmter Gebiete und die Sicherstellung der Trinkwasserqualität zu sorgen.
Seesen/Goslar (bo). Durst? Wasserhahn auf. Glas füllen und leeren. Herrlich! „Wasser ist das Beste“, stellte schon der alte Grieche Thales fest. Wasser ist das kostbarste Gut der Erde und durch nichts zu ersetzen. Wir denken nicht viel darüber nach. Schließlich ist Wasser in unseren Regionen in Hülle und Fülle vorhanden. Auch dass unser Wasser sauber ist, ist selbstverständlich für uns. Niemand braucht sich zu sorgen, dass nach Verzehr Durchfall oder Vergiftung drohen.
Um diese Qualität zu erhalten, arbeitet der Landkreis Goslar aktiv am Wasser- und Grundwasserschutz. So konnte Anfang dieses Jahres das Wasserschutzgebiet für den Trinkwasserbrunnen Ostlutter ausgewiesen und damit die Wasserqualität für künftige Generationen gesichert werden.
Doch was sagt der Blick über den Tellerrand? Experten erklären, dass sich der weltweite Wasserbedarf jährlich erhöht, unter anderem weil einerseits in Schwellen- und Entwicklungsländern nicht nur die Bevölkerungszahlen zunehmen, sondern auch Wasser immer mehr und stärker verschmutzt wird, und andererseits hier bei uns der Lebensstandard steigt.
„Also nutzen wir alle diesen Tag, indem wir Wasser bewusst gebrauchen“, appelliert Andrea Bock, Leitung der Fachgruppe Gewässerschutz beim Landkreis Goslar, abschließend. Und dies beginnt zum Beispiel schon mit dem sparsamen Umgang mit geeigneten Reinigungsmitteln im Haushalt anstelle der „chemischen Keule“.

Gut zu wissen

Der Weltwassertag geht auf eine Resolution der Vereinten Nationen vom 22.12.1992 zurück und steht im Einklang mit den Empfehlungen der Agenda 21 zu den Süßwasserressourcen. Alle Staaten sind aufgefordert, konkrete Aktivitäten im Rahmen des Weltwassertages zu ergreifen, um die Öffentlichkeit auf den Wert des Zugangs zu sauberem Wasser aufmerksam zu machen. Der Weltwassertag wird jedes Jahr zum 22. März ausgerufen.
Die Festsetzung von Wasserschutzgebieten ist nach den Wassergesetzen das rechtliche Instrument zum vorbeugenden Grundwasserschutz in Trinkwassergewinnungsgebieten. Im Interesse der öffentlichen Trinkwasserversorgung können per Verordnung Wasserschutzgebiete festgesetzt werden. Sie sind in drei, nach dem Abstand zum Entnahmebrunnen gestaffelte, Zonen untergliedert. Für die einzelnen Zonen gelten unterschiedlich strenge Vorschriften, die bestimmte Einrichtungen und Handlungen verbieten oder nur beschränkt zulassen.