25 Jahre Einsatz für Verbrechensopfer

Steffen Hörning, stellvertretender Landesvorsitzender des Weißen Rings, dankt Rechtsanwalt Uwe Hoffmann aus Seesen für dessen Engagement.

Opferanwalt Uwe Hoffmann: Steffen Hörning und Günter Koschig danken dem „Leuchtturm“ des Weißen Ringes

„Ich habe großen Respekt vor Ihrem 25-jährigen Engagement für Verbrechensopfer, Herr Hoffmann,“ so der stellvertretende Landesvorsitzende des WEISSEN RINGES, Rechtsanwalt Steffen Hörning, in der Goslarer Polizeiaula beim Außenstellentreffen. Der ehemalige Staatsanwalt Hörning dankte dem Seesener Uwe Hoffmann im Namen der Bundesvorsitzenden des WEISSEN RINGES, Roswitha Müller-Piepenkötter, für das große Engagement und zeichnete ihn mit einer Urkunde für seine verdienstvolle Arbeit für Kriminalitätsopfer aus.

Günter Koschig, der Goslarer Außenstellenleiter, wies in seiner Rede auf die vielen erfolgreichen Prozesse hin, die der Geehrte insbesondere vor Sozialgerichten im Opferentschädigungsrecht verzeichnen konnte. Dort, aber auch in vielen Landgerichten, als es um Tötungsdelikte ging, war Uwe Hoffmann als Nebenkläger der „Leuchtturm“ für die Angehörigen. Sein großes Herz für die Opfer bewies er auch immer wieder in bundesweiten Einsätzen, beispielsweise bei „Stern TV“. Der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Goslar, Polizeioberrat Hans-Werner Röhrken, nahm die Gelegenheit war, sich im Namen der Polizei für das ehrenamtliche Wirken aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des WEISSEN RINGES zu bedanken. Sie alle tragen dazu bei, dass das Opfer wieder zur Normalität zurückfindet, aus das es durch die Straftat geworfen wurde. Als wertvolle Verstärkung in der Außenstelle Goslar kümmert sich jetzt auch die ehemalige Psychologin Christiane Allemann aus der Schweiz um die Opfer von Gewalt.
Neben der Opferbetreuung hat es im Jahr 2014 wieder sehr viele Einsätze in Schulen unter dem Motto „Tage der Zivilcourage“ gegeben, so Koschig. „Wir wollen auch 2015 im Rahmen der Goslarer Zivilcouragekampagne mit unseren Partnern aufklären wie man richtig hilft, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Dadurch sollen sich so tragischen Todesfälle wie kürzlich in Offenbach und Hannover nicht wiederholen.