50 Flüchtlinge erreichen den Kreis wöchentlich

Bei der Integration von Flüchtlingen werden im Landkreis große Anstrengungen unternommen und neue Ideen entwickelt. So äußerte beispielsweise der Stab für besondere Ereignisse die Idee für die Einrichtung eines Integrationszentrums. Dort sollen die Flüchtlinge unter anderem die deutsche Sprache erlernen und praktische Tipps für den Alltag erhalten. Alltagshilfen stehen beispielsweise auch auf dem Stundenplan in der Oberschule Seesen. Auf dem Foto ist Politiklehrer Dr. Thomas Droste beim Unterricht.

Landrat Brych und Erste Kreisrätin Körner informieren Bürgermeister über die aktuelle Situation

In einer Sondersitzung informierten Landrat Thomas Brych und Erste Kreisrätin Regine Körner in der vergangenen Woche die Hauptverwaltungsbeamten der Kommunen über die aktuelle Flüchtlingssituation.
Gleich zu Beginn der Zusammenkunft sagte Brych in Richtung der Bürgermeister laut entsprechender Pressemitteilung sinngemäß: „Wir können diese Herausforderung nur gemeinsam schaffen, daher ist es uns wichtig alle mitzunehmen und bestehende Probleme direkt anzugehen.“
Mit Blick auf die Einrichtung eines Stabes für besondere Ereignisse ergänzte der Landrat: „Es war eine absolut richtige Entscheidung diesen Stab zu aktivieren, denn nur dadurch konnten wir die Lage so gut bewältigen. Wir sind gut vorbereitet und haben auch für Notfälle Ablaufpläne.“
Bezugnehmend auf die Anzahl der Flüchtlinge, die den Landkreis wöchentlich erreichen, erläuterte Landrat Brych, dass sollten sich die aktuellen Ankünfte von rund 50 Flüchtlingen pro Woche nicht ändern, im Landkreis Goslar keine Notwendigkeit zur Einrichtung von Sammelunterkünften bestünde. Gemeinsam mit Wohnungsexperten wurde evaluiert, dass der Landkreis in diesem Jahr noch auf etwa 260 geeignete Wohnungen zurückgreifen kann. Dies reiche für die dezentrale Unterbringung der noch erwarteten Menschen aus.


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