Arbeiter (48) erliegt schweren Verletzungen!

Am Dienstagnachmittag, gegen 14.43 Uhr, geriet vermutlich bei Sägearbeiten in einem Metall-Recycling-Betrieb in der Wolfenbütteler Straße eine Fläche mit Metallspänen (Zirkon) in Brand. Bei dem Versuch, die brennenden Späne zu löschen, gab es eine explosionsartige Stichflamme, die einen 48-jährigen Mitarbeiter aus Goslar am gesamten Körper erfasste und ihm schwerste Verbrennungen zufügte. Bei der Rettung des Mannes aus der Halle erlitten drei weitere Firmenmitarbeiter leichte Rauchvergiftungen. Das Brandopfer wurde nach Stabilisierung durch den Rettungshubschrauber Christoph 30 in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen, wo er allerdings noch am Abend seinen schweren Verletzungen erlag. Die leicht verletzten Personen wurden vor Ort durch Rettungssanitäter versorgt. Der Brand konnte durch die Ortsfeuerwehren Goslar, Oker, Immenrode, Hahndorf sowie die Werksfeuerwehr eines nahegelegenen Chemieunternehmens mit speziellem Gerät gelöscht werden. Die Wolfenbütteler Straße war zwischen den Einmündungen Mühlenstraße und Galgheitstraße für die gesamte Einsatzdauer voll gesperrt. Die Polizei Goslar hat die Ermittlungen aufgenommen und arbeitet mit Hochdruck sowie in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig und dem Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig an der Aufklärung des Sachverhalts.