Beim Schreiben haben Goslarer die Nase vorn

Martina Wichers (Soltau), Martina von der Eltz (Goslar), Janina Schmidt (Schleswig), Gundula Schulz (Schleswig) (von links).

Beim 24. nationalen Wettschreiben setzen sich die norddeutschen Stenografen durch

Beim Bundes-Wettbewerb der Verbandsmannschaften in Öhringen (Baden-Württemberg) verstärkten die Goslarer Schnellschreiber wie gewohnt die Crews des Norddeutschen Stenografenverbandes in Kurzschrift, Texterfassung und Textbearbeitung. Der 115. Geburtstag des veranstaltenden Stenografenvereins hatte die Spitzenschreiber aus dem Norden ins Hohenloher Land gerufen, um dort dieses zum 24. Mal ausgetragene nationale Wettschreiben der 20 Mannschaften aus den Verbänden des Deutschen Stenografenbundes aufzunehmen.
Als Titelverteidiger traten die „Nordlichter“ im Schnellschreiben der Texterfassung an und wiederholten zur großen Freude der Delegation den Erfolg des Vorjahres vor Bayern und Nordrhein-Westfalen. Die Rhüdenerin Martina von der Eltz trug mit 552 Anschlägen pro Minute zu diesem ersten Höhepunkt bei, die weiteren Schreiber waren aus Schleswig und Soltau. In der Textbearbeitung/-gestaltung reichte es unter sechs Mannschaften für die Tastenakrobaten aus dem Norden mit Martina von der Eltz (117 Textbearbeitungen) immerhin zum 3. Rang hinter den Siegern aus Nordrhein-Westfalen und Hessen.
Überraschend dagegen ist, die norddeutschen Stenografen liegen mit drei Goslarern vor den Pokalverteidigern aus Bayern und dem Ostdeutschen Stenografenverband.