Clueso wird am 3. Juli ausgezeichnet

Der Erfurter Sänger Clueso reiht sich mit dem Erhalt des Paul-Lincke-Rings in eine Liste mit klangvollen Namen ein. (Foto: Christoph Koestlin)

Erfurter Sänger erhält Paul-Lincke-Ring in Rahmen eines öffentlichen Festaktes

Clueso – hinter diesem Künstlernamen verbirgt sich Thomas Hübner. Der Sänger, Komponist und Produzent aus Erfurt hat im September mit „Stadtrandlichter“ sein sechstes Album heraus gebracht und knüpft damit an seine bisherigen Erfolge an. Clueso steht für abwechslungsreiche Musik gepaart mit geistreichen deutschen Songtexten. Die Stadt Goslar würdigt das musikalische Schaffen von Clueso mit dem Paul-Lincke-Ring für das Jahr 2015. Im Rahmen eines öffentlichen Festaktes im Goslarer Stadtteil Hahnenklee-Bockswiese wird der Künstler am kommenden Freitag, 3. Juli, um 13 Uhr im Kurhaus Hahnenklee von Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk mit dem Paul-Lincke-Ring ausgezeichnet. Die Laudatio hält der Musiker und Komponist Dr. Alan Bern, Vorsitzender der Other Music Academy in Weimar. Interessierte sind herzlich willkommen. Die Zahl der Sitzplätze ist begrenzt. Der Einlass ist ab 12.30 Uhr. Nach der Eintragung des Preisträgers in das „Goldene Buch“ der Stadt Goslar, steht gegen 14.15 Uhr ein gemeinsamer Spaziergang durch Hahnenklee zum Paul-Lincke-Platz auf dem Programm. Hier wird Clueso die im Boden eingelassene „CD-Autogrammplatte“ enthüllen. Ob Clueso, wie es vor zwei Jahren die Deutschpopband Silbermond getan hat, ein Konzert im Anschluss an die Preisverleihung geben wird, ist immer noch nicht geklärt. Wenn es ein Konzert geben sollte, dann jedoch nur sehr spontan. Paul-Lincke-Ring: Der Ring ist nach dem Berliner Komponisten Paul Lincke benannt und wird seit 1955 regelmäßig zu seinem Gedächtnis verliehen. Der in der Hauptstadt geborene und lebende Komponist, der als Schöpfer der Berliner Operette gilt, hatte 1946 in Hahnenklee seine letzte Ruhestätte gefunden. Seitdem wird das Andenken an Lincke durch die Verleihung des Ringes wachgehalten. Der Paul-Lincke-Ring geht an Komponisten, Textdichter und Interpreten, die sich um die deutsche Unterhaltungsmusik und neue musikalische Bühnenwerke in besonderem Maße verdient gemacht haben. Zu den Preisträgern gehören unter anderem Udo Jürgens (1981), Peter Maffay (1995), Udo Lindenberg (2003), Max Raabe (2005), Peter Plate (2007), „Die Fantastischen Vier“ (2009) und Annette Humpe (2011). Im Jahr 2013 erhielt die Band Silbermond den Ring. Über die Zuerkennung entscheidet eine Jury aus elf Mitgliedern.
Paul-Lincke-Ring-Jury: Die Paul-Lincke-Ring-Jury ist aus lokalen Juroren und Fachjuroren zusammengesetzt. Fachjuroren sind Dr. Peter Urban (Journalist, Musiker, TV-Moderator), Dr. Jürgen Meier-Beer (ehemaliger Leiter der NDR-Abteilung Neue Formate), Wolfgang Spahr (Journalist, Musik-, Presse- und Informationsdienst), Heinz Canibol (ehemaliger Mitinhaber des Musiklabels 105 Music GmbH), Imre Grimm (Journalist, Hannoversche Allgemeine Zeitung) und Sabine Heinrich (Journalistin, Moderatorin, Autorin)