Deponie Morgenstern: Nächste Untersuchungsschritte

Die Mitarbeiter einer Fachfirma dringen mit einem speziellen Kran in den Sickerwasserschacht vor.

Fachfirmen untersuchen Zustand des Sickerwasserzentralschachtes

Auf dem Gelände der ehemaligen Deponie Morgenstern ist derzeit viel Bewegung. Mehrere Fachfirmen arbeiten an verschiedenen Stellen des Standorts. Eine dieser Stellen ist der Sickerwasserzentralschacht. Mitarbeiter einer Spezialfirma werden mittels Kran und Einfahrkorb in den Schacht hinuntergelassen, um seinen Zustand zu untersuchen. „Die ersten Ergebnisse der Sichtprüfung sind besser als erwartet“, erklärt Michael Riesen, Leiter der federführenden Projektgruppe. „Die Sohle des Schachts wird geräumt, sobald eine Stelle in der Schachtwand ausgebessert wurde und Anfang April beginnt die Beprobung der Betonsteine.“
Schon in der nächsten Woche beginnt eine andere Firma mit der Untersuchung der Dränagen im südlichen Teil der ehemaligen Deponie. Sie startet mit einem Färbeversuch, um die Durchlaufzeiten und –mengen des Wassers bis zum Sammelschacht zu messen. In der Woche nach Ostern starten dann die Arbeiten, um Stahlseile und andere Hindernisse aus den Dränageleitungen zu entfernen.
Bereits seit mehreren Monaten laufen Bohrarbeiten an verschiedenen Stellen. Zurzeit wird das Bohrloch auf dem Betriebsgelände als Messstelle für die Wasserbeprobung ausgebaut. Dazu wird die Bohrung mit einem größeren Querschnitt aufgeweitet, um Kunststoffrohre einsetzen zu können. Diese Arbeiten konnten aus technischen Gründen noch nicht abgeschlossen werden.