Der Luchs breitet sich weiter aus

Nahe des Oderteichs lief am 8. November 2016 ein Luchs in die Fotofalle. 502 von insgesamt 8.689 Bilder zeigen Luchse.

Nicht nur im Harz hat sich die größte europäische Großkatze angesiedelt

Fotoaufnahmen für den wissenschaftlichen Zweck: Der Nationalpark Harz hat die Bilder aus dem großflächigen und länderübergreifenden Fotofallenmonitoring im mittleren Harz im Bereich der Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ausgewertet.

Hier wollen sie unter anderem Erkenntnisse über den Luchs gewinnen. Zwischen August 2016 und März 2017 entstanden an 60 Fotofallenstandorten im Bereich etwa zwischen Goslar und Sieber im Westen sowie dem Bodetal und Stiege im Osten insgesamt 8.689 Fotos von Wildtieren. 502 der Bilder zeigen Luchse.
Anhand der charakteristischen Fleckenzeichnung konnten die Tiere voneinander unterschieden werden. Nach statistischer Auswertung der Daten kann von einer Anzahl von 19 selbstständigen Luchsen innerhalb des 779 Quadratkilometer großen Untersuchungsgebiets ausgegangen werden. Dies entspricht einer Dichte von 2,4 selbstständigen Luchsen je 100 Quadratkilometer, heißt es dazu. Vier der fotografierten Luchsinnen hatten Nachwuchs. Zählt man auch die insgesamt elf Jungtiere hinzu, ergibt sich eine Dichte von 3,9 Luchsen je 100 Quadratkilometer.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 5. Juli 2017.