Der Tourismus im Harz entwickelt sich

Landrat und HTV-Vorstand Stephan Manke, HTV-Geschäftsführerin Carola Schmidt, Produkt-Referentin Canan Akcabey und der Leiter des Produktmanagements bei Tui, Gerald Schmidt, präsentieren den neuen Sonderkatalog des Reiseveranstalters für den Harz (von links).
 
Beim aktuellen Winterwetter sind vor allem die Weihnachtsmärkte ein Besuchermagnet. In Goslar künden vor allem Reisebusse davon, dass viele Tagestouristen den Weg in die Kaiserstadt suchen.

Tui und Harzer Tourismusverband stellen neuen Sonderkatalog vor / 6. Harzer Kulturwinter

Der Harz liegt im Trend. Vor allem Paare im Alter zwischen 50 und 65 Jahren steuern Norddeutschlands größtes Mittelgebirge für einen Kurztrip an. Aber auch Familien mit Kindern haben die Region für sich entdeckt. Das verkündete Gerald Schmidt, Leiter des Produktmanagements bei Tui, im Rahmen der Vorstellung des neuesten Sonderkatalogs für den Harz.
Bereits jetzt können die Tourismusexperten von deutschlands größtem Reiseanbieter ein zweistelliges Buchungsplus für die Winterzeit im Vergleich zum Vorjahr präsentieren. Ein Trend, der auch Landrat und HTV-Vorstand Stephan Manke erfreut: „Wir sind auf einem sehr guten Weg im Harz. Der Trend geht in die richtige Richtung, und wir sind optimistisch, dass wir mit derart starken Vertriebspartnern wie der Tui diese Entwicklung fortsetzen können.“
Carola Schmidt, Geschäftsführerin des Harzer Tourismusverbandes, war ebenfalls sehr optimistisch gestimmt. „Wir bringen den Katalog in Kooperation mit der Tui nun bereits zum 16. Mal heraus. Die Kooperation geht aber über die Herausgabe des Sonderkataloges hinaus“, so die HTV-Geschäftsführerin.
Unter anderem hat der HTV zusammen mit dem Reiseanbieter die Werbetrommel für den Harz im Land Berlin und sogar in der Türkei gerührt. In erster Linie waren es Journalisten, die von den HTV-Mitarbeitern von den Vorzügen des Harzes überzeugt werden sollten. „Eine Aktion“, wie HTV-Geschäftsführerin Schmidt sagt, „die durchaus erfolgreich war.“
Die meisten Urlauber die den Harz besuchen kommen jedoch aus Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin. Für viele Menschen in den südlichen Regionen Deutschlands ist das Mittelgebirge zu weit entfernt, oder sie wissen nicht, was der Harz alles zu bieten hat.
„Der Harz ist 80 Prozent der Bevölkerung ein Begriff. Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass die Leute nicht nur Wintersport und Naturerlebnisse damit verbinden, sondern, dass wir auch unser vielfältiges Kulturangebot noch besser präsentieren“, so Carola Schmidt.
Ein erster Schritt soll dabei noch in diesem Winter mit der sechsten Auflage des Harzer Kulturwinters gegangen werden. Vom 1. bis 17. Februar 2013 werden an verschiedenen Orten des Harzes über 40 Veranstaltungen durchgeführt. „Angebote die sich“, wie es Carola Schmidt formuliert, „auch perfekt für Einheimische eignen um neue Seiten ihrer Heimat kennenzulernen.“
Der neue Sonderkatalog der Tui für den Harz erscheint in diesem Jahr erstmals in einem komplett neuen Layout. Produktmanager Gerald Schmidt erklärte im Zuge der Pressekonferenz, dass sich der Katalog an „der Optik von Magazinen orientiert.“ Die soll die Leselust steigern und dafür sorgen, dass die potentiellen Urlauber schon während der Katalog-Lektüre in die faszinierende Welt des Harzes eintauchen.
Insgesamt werden in dem neuesten Katalog 30 Hotels und Ferienwohnungen sowie zahlreiche Freizeitmöglichkeiten dargestellt. Unterteilt ist die Neuerscheinung in drei Themenwelten Spaß, Natur und Kultur. So findet jede Zielgruppe schnell das passende Angebot.
Eine Neuerung ist auch die Verknüpfung mit Onlineinhalten. Auf den Seiten gibt es jeweils einen Code, der direkt zu dem Angebot und ergänzenden Informationen führt. Leider haben die Macher des Tui-Kataloges dabei nicht auf die Verwendung eines so genannten QR-Codes gesetzt. Die Codes müssen von Hand eingegeben werden.
Auf positive Resonanz stieß im abgelaufenen Jahr übrigens auch das Geo-Caching, eine Art „Schnitzeljagd“ mit GPS-Geräten. Wie viele Urlauber von diesem Angebot Gebrauch gemacht haben, kann Canan Akcabey, Produktreferentin der Tui und zuständig für den Harz, aber nicht genau sagen.