Deutsch-Koreanisches Forum 2013 in Goslar

Von links: der stellvertretende Vorsitzende des Deutsch-Koreanisches-Forums e.V., Dr. Oliver Junk, der koreanische Ko-Vorsitzende, Dr. Kim Hakjoon, Bundespräsident Christian Wulff sowie Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB, deutscher Ko-Vorsitzender des Deutsch Koreanischen Forums.

Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk bei Tagung in Berlin / Bundespräsident würdigt Engagement

Goslar (bo). In der vergangen Woche fand in Berlin das 10. Deutsch-Koreanische Forum statt. Es wurde im Jahr 2002 im Beisein des damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau und des südkoreanischen Ministerpräsidenten Lee Handong in Seoul gegründet und tagt seitdem jährlich abwechselnd in Deutschland und Korea. Die bisherigen Veranstaltungsorte in Deutschland waren Berlin (2003), Hamburg (2005), München (2007) und Dresden im Jahr 2009.
Ausgerichtet wurde das 10. Deutsch-Koreanische Forum in Deutschland in enger Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, vom Verein „Deutsch-Koreanisches-Forum e.V.“, dessen stellvertretender Vorsitzender Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk ist.
Junk bedauerte, dass er mit Rücksicht auf die Aufgabenfülle nach seinem Amtsantritt in Goslar an der Tagung in Berlin nur am Freitag und am Empfang des Bundespräsidenten Christian Wulff im Schloss Bellevue teilnehmen konnte.
„Eine gute Nachricht bringe ich aber mit aus Berlin!“, so Junk. Er kündigte an: „Ich konnte abstimmen dass – nach der Tagung im Jahr 2012 in Korea – das 12. Forum im Jahr 2013 in Goslar stattfinden wird! Dann werden erstmals in Goslar deutsche und koreanische Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über wichtige Fragen der deutsch-koreanischen Beziehungen sprechen und Empfehlung an die Regierungen beider Länder erarbeiten“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk.
Bundespräsident Christian Wulff würdigte das Engagement des Deutsch-Koreanischen Forums in den letzten Jahren. In seiner Ansprache beim Empfang der Teilnehmer am Deutsch-Koreanischen Forum in Schloss Bellevue machte Wulff deutlich, dass Deutschland und Südkorea eine wirkliche Freundschaft verbinde, von der beide Länder nur profitieren könnten. Die vergleichbare historische Entwicklung beider Länder zeigt auch, dass die Bundesrepublik Deutschland der Republik Korea in vielen Bereichen als Erfahrungsschatz zur Seite stehen könne, den Weg der koreanischen Einheit zu verwirklichen, so der Bundespräsident.