Ein Paradies für Aktivurlauber

Wandern liegt weiterhin ganz oben auf der To-Do-Liste im Harz. (Foto: bo)

Touristische Nachfrage im Harz bewegt sich auf einem sehr guten Niveau / Schlechtes Wetter ändert nichts an Gästezahlen

Verstärkt durch Großereignisse wie den 114. Deutschen Wandertag und den Sachsen-Anhalt-Tag bewegt sich die touristische Nachfrage im Harz in diesem Sommer auf einem sehr guten Niveau. Dies erklärte Eva-Christin Ronkainen, Pressesprecherin des Harzer Tourismusverbandes (HTV), gestern auf Nachfrage des „Beobachter“.
Nach ihrer Aussage urlauben in diesem Jahr vor allem zahlreiche Familien mit Kindern in norddeutschlands größtem Mittelgebirge. Dabei reisen die Gäste nicht nur aus dem gesamten Bundesgebiet an, sondern auch aus Nachbarländern wie Dänemark und den Niederlanden. Die gute touristische Entwicklung und die Aussagen von HTV-Sprecherin Ronkainen werden auch von aktuellen Meldungen des Niedersächsischen Landesamtes für Statistik gestützt. Laut einer entsprechenden Pressemitteilung stieg die Zahl der Übernachtungen im Harz bereits im Juni um 9,1 Prozent auf rund 302.000 Übernachtungen.
Dieser Trend hat sich offenbar fortgesetzt, wobei aktuell noch keine belastbaren Zahlen für die Haupturlaubsmonate Juli und August vorliegen.
Und auch das verhältnismäßig schlechte Wetter im August vermochte die Gästezahlen nicht zu drücken. „Tatsächlich macht das schlechte Wetter keinen Unterschied. Der Harz ist sehr breit aufgestellt, so dass auch bei schlechtem Wetter ausreichend Aktivitäten wahrgenommen werden können“, so Ronkainen.
Ganz oben in der Gunst der Urlauber liegt weiterhin das Wandern, das ja auch bei etwas kälteren Temperaturen Spaß bereitet. Gefolgt vom Mountainbiken, Rennradfahren und anderen Outdooraktivitäten zeichnet sich auch in diesem Jahr ab, dass der Harz vor allem bei Aktivurlaubern beliebt ist. Aber auch die kulturellen Höhepunkte locken Besucher in das Mittelgebirge. Bei gutem Wetter üben natürlich auch die zahlreichen Wald- und Badeseen einen hohen Reiz aus.