Ein Weihnachtsgeschenk für die Kreisfeuerwehr

Ausbildungsleiter Erich Hütter zusammen mit Daniel Voltjes, Geschäftsführer der Firma Sitel Services GmbH und Kreisbrandmeister Uwe Borsutzky (von links).

Brandmeldeanlage soll für die Verbesserung der Ausbildung genutzt werden / Alle Wehren im Kreis haben Zugriff

Die Kreisfeuerwehr Goslar hat zum Weihnachtsfest eine Brandmeldeanlage (BMA) gespendet bekommen. Der Geschäftsführer der Firma Sitel Services GmbH, Daniel Voltjes, freute sich die Brandmeldeanlage an Kreisbrandmeister Uwe Borsutzky und Ausbildungsleiter Erich Hütter überreichen zu können.
In Zusammenarbeit mit der Herstellerfirma Hekatron realisierte die Firma Sitel-Services GmbH eine funktionstüchtige Brandmeldeanlage im Wert von rund 8.600 Euro.
Geschäftsführer Voltjes ist es wichtig, dass sich die Feuerwehren unkompliziert mit der modernen Meldetechnik zur Brandfrüherkennung auseinandersetzen können. Die mobile Anlage wird künftig für die Ausbildung im Truppmannlehrgang verwendet. Kreisausbildungsleiter Erich Hütter schweben schon einige Gedanken durch den Kopf bei der Erweiterung des bereits umfangreichen Lehrplans. Für Kreisbrandmeister Uwe Borsutzky ist es weiter wichtig, dass sich durch die Mobilität der Anlage auch alle Feuerwehren im Kreis die Anlage für die Ausbildung ausleihen können.
Die mobile Brandmeldeanlage ist mit der notwendigen Technik ausgestattet. Ein Alarm kann durch einen Rauchmelder oder durch einen Handdruckmelder von der zentralen Meldeeinheit erfasst werden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr haben die Möglichkeit im Feuerwehr Informations- und Bediensystem, kurz FIBS, auf einem Tableau zu erkennen welcher Melder ausgelöst hat. Den kürzesten Weg zum angenommenen Brandherd bekommen die Einsatzkräfte mit Laufkarten dargestellt. Sie dienen zur Orientierung für die Feuerwehr. Die zusätzliche Nachrüstung eines Feuerwehrschlüsseldepots wird noch vorgenommen.
Brandmeldeanlagen dienen zur Früherkennung von Bränden. Über Rauchmelder, Handdruckmelder oder Sprinklereinrichtungen wird der festgestellte Alarm über eine zentrale Steuereinheit weitergeleitet. Die Steuereinheit ist zu einer ständig besetzten Stelle aufgeschaltet, über die die Feuerwehr alarmiert wird. Die Brandmeldetechnik wird in Gebäuden und Einrichtungen mit hohem Publikumsverkehr, hoher Brandgefährdung und besonderem kulturellen Wert eingesetzt. Gleichzeitig informiert die Brandmeldetechnik über Warneinrichtungen die Personen, die sich im möglichen Gefahrenbereich befinden.
So Vorteilhaft eine Brandmeldeanlage auch ist, wichtig ist eine stete Wartung. Häufig kommt es zu Fehlalarmen bei schlecht gewarteten Anlagen. Für Kreisbrandmeister Uwe Borsutzky ein Ärgernis. „Die Einsatzkräfte werden Nachts durch vermeidbare Fehlalarme aus dem Bett geholt. Und tagsüber ist der Arbeitgeber frustriert, sind doch die Einsatzkräfte wenigstens 30 Minuten im Einsatzfall weg.“