Einblicke in sonst verschlossene Räume

Das Haus in dem heute das Hotel „Alte Münze“ untergebracht ist, verfügt über eine historische vierseitig umbaute Hofanlage.

Tag des Denkmals am Sonntag, 14. September / 13 Denkmäler im LK Goslar öffnen ihre Türen

Spannende Einblicke in Räume, die sonst zum Teil verschlossen sind, bietet am kommenden Sonntag der „Tag des offenen Denkmals“, der jedes Jahr am zweiten Sonntag im September veranstaltet wird. In diesem Jahr lautet das Motto der Veranstaltung „Farbe“.

Wer also schon immer Mal die Kellerwelten der Goslarer Altstadt besichtigen wollte, oder sich einen Eindruck von sonst nicht zugänglichen Bereichen des mit Welterbestatus ausgezeichneten Erbergwerk Rammelsberg verschaffen wollte, dem bietet sich am nächsten Sonntag die ideale Gelegenheit das zu erledigen.
Die meisten Denkmäler im Landkreis Goslar können freilich in der historischen Kaiserstadt Goslar besichtigt werden, aber auch in Bad Harzburg oder Braunlage wird Besuchern einiges geboten. Insgesamt werden sich 13 Denkmäler an diesem Tag der Öffentlichkeit präsentieren.
In Bad Harzburg, wo vor wenigen Wochen der 114. Deutsche Wandertag für Aufsehen sorgte, können Interessierte einen Blick auf die wieder freigelegten Chorausmalungen werfen, die ursprünglich vom Künstler Adolf Quensen angefertigt worden. Geöffnet ist die Kirche von 11.30 Uhr bis 18 Uhr. Um 15 Uhr wird eine Führung angeboten. In Bündheim, einem Stadtteil Bad Harzburgs, lädt das expressionistische Kaffeehaus Winuwuk und der Sonnenhof zu einer Besichtigung ein. Geöffnet ist das Haus von 11.30 Uhr bis 18 Uhr.
In Braunlage kann die neugotische Trinitatiskirche bestaunt werden. Eine feste Führung ist um 11.30 Uhr vorgesehen. Bei Bedarf werden jedoch noch weitere Führungen angeboten. Geöffnet ist die Kirche von 11 bis 18 Uhr.
Die historische Clausthaler Apotheke, die sonst nicht besichtigt werden kann, wird am Tag des Denkmals seine Türen öffnen. Um 14 Uhr wird Heiner Manz fachkundig durch das repräsentative Gebäude führen. Zur Führung gehört übrigens auch eine Kostprobe vom original „Aqua Vitae“ vom Clausthaler Apotheker Dr. Wolfgang Albrecht.
Ferner lädt auch die Marktkirche „Zum Heiligen Geist“ ein. Geöffnet ist das Gotteshaus von 10 bis 17 Uhr. Führungen werden um 11 und 15 Uhr angeboten.
In der Kaiserstadt Goslar bestehen wie bereits erwähnt die vielfältigsten Möglichkeiten. Neben den Kellerwelten in der Altstadt von Goslar (geöffnet von 11 bis 17 Uhr), kann auch der so genannte Historische Ausspann, eine in der Münzstraße gelegene vierseitig umbaute Hofanlage des 16. bis 19. Jahrhunderts mit Raumausstattungen der Spätgotik und Renaissance besichtigt werden. Führungen werden um 14, 15 und 16 Uhr angeboten.
Ein Blick in die Kemenate des Klosters Neuwerk kann von 13 bis 17 Uhr riskiert werden. Die Kemenate ist sonst verschlossen und kann nicht besichtigt werden.
Das St Jakobushaus im Stadtteil Georgenberg kann von 15 bis 18 Uhr betrachtet werden. Es handelt sich dabei um ein 1901 erbautes repräsentatives Wohnhaus der industriellen Familie Alberti. Im Besucherbergwerk Rammelsberg werden von 9 bis 18 Uhr grandiose Eindrücke vermittelt.
Die Krypta des Klosters Riechenberg steht von 14 bis 18 Uhr für einen Besuch offen. Führungen werden stündlich angeboten.
In Goslars „Neu“-Stadtteil Vienenburg kann die Burg von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden.
Weitere Informationen zum Ablauf der Veranstaltung und ausführliche Kontaktdaten gibt es im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de