Fliegerhorst: Stadt Goslar appelliert an Investoren

Bei der Projektvorstellung im April war noch alles gut. Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, Klosterkammerpräsident Hans-Christian Biallas und Geschäftsführerin LIEMAK Immobilien GmbH Sylva Viebach (von links nach rechts) erläuterten wie das neue Wohnquartier „Fliegerhorst“ aussehen könnte (Foto: Stadt)

Suche nach Kompromiss zwischen Investorengruppe und Bundesanstalt

Das vorläufige Scheitern der Verkaufsverhandlungen zwischen der Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten (BIMA) sowie der regionalen Investorengruppe Bruns-Lüder-Bertram (BLB) hat die Stadt Goslar mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen.

Nachdem im April der Kaufvertrag zwischen der BIMA und der Klosterkammer Hannover und der LIEMAK unterzeichnet wurde, ist somit zunächst die Gesamtentwicklung des Fliegerhorstes in Frage gestellt. Seit Aufnahme der Verhandlungen zwischen den Beteiligten im Jahr 2014 wurden viele offene Fragen geklärt und führten dazu, dass der Rat der Stadt Goslar in seiner Sitzung am 21. Juni 2016 die notwendigen Bebauungspläne für das rund 50 Hektar große Areal verabschiedet hat und durch einen Rahmenbeschluss die Anforderungen der Investorengruppe abgearbeitet werden konnten. Aktuell wird daran gearbeitet, noch offene Fragen des Umgangs mit dem Denkmalschutz zu klären.
Die Stadt Goslar appelliert an die Investorengruppe sowie die BIMA, die Gespräche wieder aufzunehmen und den Bereich der Kampfmittelräumung, bei dem es letztendlich nur noch um Verfahrensfragen geht, zu einem für beide Seiten tragfähigen Kompromiss zu führen.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 1. August 2016.