Gesundheitsbranche als Wirtschaftsmotor

Bei der ersten Gesundheitskonferenz suchten rund 200 Teilnehmer nach guten Ideen für künftige Medizin-Projekte. Neben Ärzten und Apothekern waren auch Altenpfleger, medizinisches Fachpersonal sowie Vertreter von Interessenvertretungen und Behörden dabei.

Konferenz erarbeitet Strategien zur Entwicklung einer Gesundheitsregion im Landkreis Goslar

Laut Angaben der Verwaltung des Landkreises Goslar sind in der hiesigen Gesundheitslandschaft rund 7.000 Menschen beschäftigt. Damit gehört diese Branche inzwischen zu den größten und wichtigsten Arbeitgebern in der Region. Um diese Entwicklung mit einem konkreten Beispiel zu belegen reicht schon ein Blick in die Sehusastadt Seesen. Dort haben die Asklepios Kliniken im Schildautal die Konserven- und Lebensmittelindustrie schon vor langem als größten Arbeitgeber vor Ort abgelöst.
Die Gesundheitsbranche ist also ein wichtiger Wirtschaftsmotor und kann aufgrund seiner Bedeutung für den regionalen Arbeitsmarkt als so genannter „harter Standortfaktor“ bezeichnet werden. Die Gesundheitsbranche ist aber auch gleichzeitig den „weichen Standortfaktoren“ zuzurechnen, beispielsweise, wenn man sie als wichtigen Bestandteil in puncto Lebensqualität betrachtet.
Der Landkreis Goslar möchte diese Entwicklung gezielt unterstützen und sich unter anderem mit Hilfe eines Förderprogramms des Landes Niedersachsen in den kommenden Jahren zu einer Gesundheitsregion entwickeln.