Günter Koschig in (Un-)Ruhestand verabschiedet

Kriminalprävention war und ist seine Berufung. Über Vorkehrungsmaßnahmen klärte er an Infoständen auf. (Foto: Polizei)

Der Kriminalhauptkommissar war 44 Jahre im Dienst / Für zwei Dinge wird er sich weiter engagieren

Nach 44 Dienstjahren wurde Kriminalhauptkommissar Günter Koschig feierlich in den Ruhestand verabschiedet.

Koschig hat sich besonders durch die Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) über die Grenze des Landkreises Goslar hinaus einen Namen gemacht.
Im Alter von 18 Jahren ist Günter Koschig, gebürtig in Langelsheim, voller Überzeugung durchgestartet und begann seine berufliche Karriere bei der Polizei. Nach seiner Ausbildung war er lange Zeit beim LKA in Hannover tätig und diente einigen bekannten Persönlichkeiten als Personenschützer. Seit 1981 machte er Dienst in Goslar, insbesondEre in den Bereichen des Staatschutzes und im Bereich der Wirtschaftskriminalität. In den achtziger Jahren trat er dem „Weißen Ring“ bei und wurde als aktives Mitglied in dieser Opferschutzorganisation 1996 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Seine Überzeugung, mit Menschen fair und respektvoll umzugehen sowie sein humor und seine Leistungsbereitschaft zeichneten ihn immer aus. beruflich war er bis zur Pensionierung im Bereich der Kriminalprävention aktiv unterwegs und hat im Zuge dieser Tätigkeit auch sein „ Baby“, die „Goslarer Zivilcouragencampagne“ initiert. Wie einige Laudatoren auf seiner Verabschiedungsfeier betonten, könnte diese Kampagne auch „Niedersächsische Zivilcouragekampagne“ oder sogar „Deutsche Zivilcouragekampagne“ heißen, denn Günter Koschig- und sein Team- haben diese Kampagne weit über Goslar hinaus bekannt gemacht. „Das Gesicht“ für die Goslarer Zivilcouragenkampagne ist natürlich unweigerlich mit Günter Koschig verbunden – so sagte es auch die Leiterin der Polizeiinspektion Goslar, Petra Krischker, in ihrer Laudatio.
Und wer Günter Koschig kennt, der weiß, dass die Kriminalprävention und der Opferschutz für ihn nicht nur ein Job waren, sondern seine Berufung. Eine Leidenschaft, die ihn auch künftig beschäftigen wird. Fest steht schon jetzt, dass sein Engagement in diesen Bereich mit der Pensionierung nicht beendet sein wird. Und so verabschiedete Petra Krischker schließlich Günter Koschig auch in den „Unruhestand“.