Gunter Gabriel morgen Stargast bei der Aids-Gala in Oker

Morgen in Oker dabei: Gunter Gabriel. (Foto: Agentur)

Hamburger Sänger springt für „Frl. Menke“ ein / Es gibt noch Restkarten

Goslar (bo). Gunter Gabriel („Hey Boss, ich brauch mehr Geld“) tritt bei der 15. Benefizgala der Goslarer Aidshilfe am morgigen Sonnabend, 20 Uhr, in der Begegnungsstätte Oker auf. Gabriel springt für Frl. Menke, die kurzfristig abgesagt hat, in die Bresche.
Frl. Menke ist eine gute Bekannte von Gunter Gabriel. Sie wohnt in dem berühmten Maschen (von dem „Truck Stop“ schon gesungen hat), und Gunter Gabriel wohnt einige Kilometer davon entfernt im Harburger Hafen auf einem Hausboot. „Ich war früher oft in dem Studio Maschen, das dem Vater von Frl. Menke gehörte. Klar, dass wir alle irgendwie eine große Familie sind. So kam es, dass mit mir und Franziska (das ist der Vorname von Frl. Menke) eine Freundschaft uns immer wieder ans Mikro holt.“
Frl. Menke hat aus Versehen eine Doppelbuchung am 30. Oktober. Das heißt, sie müsste an zwei verschiedenen Orten zu selben Zeit auftreten. Wie geht das denn? Überhaupt nicht. Und so rief sie Gunter an und fragte: „Kannste für mich einspringen?“, und Gunter nicke in bekannter Tradition nur mit dem Kopf und sagte: „Kein Problem, ich mache das“. Ehrensache.
Normalerweise ist auch bei Gabriel der Terminkalender proppevoll. Nach seinem großartigen Comeback im letzten Jahr und seiner neuen Scheibe „Sohn aus dem Volk“ und dazu noch der Biografie „Wer einmal tief im Keller saß“, brummt es wieder, und zwar manchmal viel zu heftig. „Muss ich mir das alles immer noch antun?“, so Gabriel. Immerhin sind 68 Jährchen auf seinem Tacho – da kann man mal schon gerne „Nein“ sagen und lieber auf der faulen Haut liegen.
Also, am Sonnabend wird Gabriel live mit seiner Gitarre alle seine Hits spielen – und im Sinne der AIDS-Gala auf diese heimtückische und oft verkannte Krankheit hinweisen.
Ebenfalls aus Hamburg kommt Jens Ohle, der Leiterakrobat, Jongleur und Komiker. Mit von der Partie ist auch das ‚Hula-Hoop-Wunder’ Viktoria Lapidus. Marcos Schlüter kommt aus dem kleinen Kulttheater Mittelblond der Rheinmetropole Köln. Als René Gligée wird er mit Anekdoten aus seiner Heimatstadt aufwarten und zudem musikalisch unterhalten. Ramagani & Salima bereichern das Programm mit einer Feuer-, Fakir- und Schlangenshow. Den Part der Travestie übernimmt Ireen Sue aus Manila. Die Meisterin der Verwandlung war Miss Travestie 2000.
Der Reinerlös der ehrenamtlich organisierten Veranstaltung kommt dem Förderverein der Aidshilfe Goslar zugute. Restkarten sind noch in Oker im Blumenhaus Denecke und der Löwen-Apotheke; in Bad Harzburg bei Young Fashion ‚Sixty-nine‘ sowie bei der Aidshilfe Goslar, Kniggenstraße 4, Telefon 0176-61785387 zum Preis von 19 Euro und an der Abendkasse für 25 Euro erhältlich.