Hannoveraner siegen im Wallanlagen-Wettbewerb

Mit diesem Vorschlag zur Gestaltung der Wallanlagen überzeugte das Büro aus Hannover. (Foto: Stadt Goslar)

Stadt Goslar rief im November 2015 zum Wettbewerb auf / Am Zwinger soll neue Terrasse entstehen

Der Sieg geht in die niedersächsische Landeshauptstadt.

In einer ganztägigen Sitzung hat die Jury die Preisträger des Realisierungswettbewerbs „Wallanlagen“ ermittelt. Den ersten Platz holte sich die Firma nsp christoph schonhoff, landschaftsarchitekten stadtplaner aus Hannover. Auf den weiteren Plätzen landeten die Arbeiten von greenbox Landschaftsarchitekten aus Köln und Kortemeier Brokmann, Landschaftsarchitekten GmbH aus Herford.
Der Bereich um die Judenteiche soll neu gestaltet werden. Mit Hilfe des Wallbandes gelingt es den Verfassern ein Signet zu schaffen, das um die gesamte Altstadt herum zu führen vermag. Es gelingt ebenfalls den öffentlichen Raum an der Köthener Straße und an der St. Annenhöhe angemessen neu zu definieren. Durch die am Zwinger neu geschaffene Terrasse wird die Gelenkfunktion dieses Gebäudes gestärkt. Eine lange neue Rampe inszeniert diesen Außenbereich neu. Die Erlebbarkeit des Walls wird durch eine neu geschaffene Sichtachse erfahrbar. Diese sind an Stellen verortet, die nicht zu stark bewachsen sind und somit behutsame Eingriffe darstellen. Das vorgeschlagene Konzept respektiert die Vorgaben des Denkmal-/ und des Naturschutzes. Die Elemente des Konzeptes (das Wallband, die Stützmauern, die Auslichtungen für die Aus-/Ein-/Durchblicke) sowie die Gestaltungen der Querungen sind sehr gut auf den Ideenbereich übertragbar und auch dort umzusetzen, teilt die Jury mit.
Die Stadt Goslar hatte den vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen des Programms „Nationale Projekte des Städtebaus“ geförderten Realisierungswettbewerb im November 2015 ausgelobt. Acht Wettbewerbsbeiträge gingen ein.