ICE „Goslar“ getauft

Um 13.13 Uhr fuhr am vergangenen Freitag der komplett erneuerte ICE im Schlepp am Försterkamp bei Seesen vorbei, auf dem Weg zur Taufe in Goslar auf den Namen „Goslar“. (Foto: Heymann)

Ab sofort als schnellster rollender Botschafter der Kaiserstadt in Deutschland unterwegs

Die Stadt Goslar hat am Freitag die Patenschaft für einen ICE der Deutschen Bahn (DB) übernommen.

Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der DB und Dr. Oliver Junk, Oberbürgermeister der Stadt Goslar, tauften gemeinsam mit Dr. Anke Gabriel, Ehefrau des Bundesaußenministers, einen ICE der dritten Generation auf den Namen der Kaiserstadt am Harz.
DB-Vorstand Ronald Pofalla: „Goslar bekommt heute den schnellsten ‚rollenden Botschafter‘, über den wir bei der DB verfügen. Mit der Zugtaufe würdigen wir gemeinsam die enge Verbundenheit der Stadt mit der Eisenbahn.“ Die Fahrzeuge der ICE 3-Flotte sind mit bis zu 300 km/h unterwegs.
„Goslar entwickelt sich durch eine wachsende Bahn-infrastruktur und schnellere Taktung von Zügen zunehmend zu einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt“, sagte Dr. Oliver Junk. „Dieser ICE wird künftig als rollender Botschafter Goslars unterwegs sein und für unsere Stadt und die gesamte Region werben. Darüber freue ich mich sehr und danke der Deutschen Bahn AG, dass Goslar als Namensgeber dieses Zuges ausgewählt wurde und so die Verbundenheit zwischen der Bahn und der Stadt Goslar sichtbar wird. Der ICE 3 als besonderes Patenkind bildet in idealer Weise ab, wofür auch der Name Goslar heute steht; modern - innovativ - nachhaltig.“
Nach etwa 15 Jahren Betriebseinsatz unterzieht die DB aktuell die 66 Züge der ICE 3-Flotte einem Redesign im Werk Nürnberg. Diese Frischekur für die Züge soll für deutlich mehr Kundenkomfort und eine höhere Zuverlässigkeit der Fahrzeuge sorgen. Bis Ende 2020 investiert die Deutsche Bahn rund 210 Millionen Euro in ihre ICE-3-Flotte. Das Redesign ist Bestandteil des 2016 gestarteten DB-Qualitätsprogramms „Zukunft Bahn“, das die Angebote und Services der Bahn für die Kunden verlässlicher, komfortabler und sympathischer machen soll.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe des Beobachters vom 12. Juni 2017.