In den Bergeteichen wird ein Millionenschatz vermutet

Großer Medienrummel an den Harzer Bergeteichen. Das Interesse an dem Forschungsvorhaben ist enorm. (Foto: bo)

Forscher wollen Edel- und Sondermetalle bergen / Probebohrungen laufen bereits

Das Forschungsvorhaben zur Gewinnung wirtschaftsstrategischer Metalle aus den Bergeteichen am Bollrich zwischen Goslar und Oker löst seit Wochen deutschlandweit ein enormes Medienecho aus. Nahezu keine renommierte Zeitung hat nicht auf die Forschungspläne mit umfassender Berichterstattung reagiert.
Am vergangenen Freitag hatten die Projektbeteiligten, die Technische Universität Clausthal, das CUTEC-Institut sowie die Firmen Recylex, Stöbich und ppm Zeitungen, Fernsehsender und Nachrichtenagenturen an den Bergeteich geladen um weitere Hintergründe zu den Vorhaben zu erläutern. Die Einladung verhallte nicht ungehört, denn bei schönstem Sonnenschein versammelt sich am Bollrich das „Who is Who“ der deutschen Medienszene. Eigentlich kein wichtiger Fernsehsender war nicht vertreten.
Welchen Hintergrund hat das Forschungsvorhaben? Forscher der Technischen Universität in Clausthal vermuten in den Bergeteichen tonnenweise wertvolle Rohstoffe, die sich in den Sedimenten verbergen. Experten gehen davon aus, dass im Bodensatz der Teiche nicht nur riesige Mengen an Edelmetallen wie Gold, Silber, Blei und Kupfer lagern, sondern auch seltene Sondermetalle wie Indium, das in der Halbleiterproduktion eingesetzt wird. Mit Probebohrungen, die inzwischen begonnen haben, soll die genaue Lage der Schätze bestimmt werden. Die Forscher von der TU Clausthal gehen davon aus, dass in den Bergeteichen rund sieben Millionen Tonnen Material lagern. Das sagt unter anderem Daniel Goldmann, der an der TU einen Lehrstuhl für Rohstoffaufbereitung und Recycling bekleidet.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in unserer Ausgabe vom 1. Dezember