Kann man Zeitungen noch vertrauen?

Wann? 23.03.2017 18:00 Uhr

Wo? Lindenhof, Schützenallee 1, 38640 Goslar DE
Goslar: Lindenhof |

Podiumsgespräch mit Journalisten, Politikern und einem Kabarettisten im Goslarer Lindenhof

Kann man den Zeitungen noch vertrauen?

Dieser Frage wollen Politiker und Journalisten aus dem ganzen Harz bei einem Podiumsgespräch am 23. März, ab 18 Uhr, im Lindenhof in Goslar nachgehen. Unter dem Motto „Pressefreiheit und Pressefrust“ diskutieren dann vier Journalisten, zwei Politiker und ein Kabarettist über Wahrhaftigkeit und Objektivität der Berichterstattung, die Grundsätze, nach denen die Redaktionen arbeiten, über Leseransprüche, vielfältige Versuche der Einflussnahme, aber auch über allzu viel Selbstgewissheit und Routine sowie Voreingenommenheit in manchen Redaktionsstuben.
Schon die Teilnehmer der Gesprächsrunde versprechen einen spannenden Abend: Die Mediensicht wird vertreten von Andreas Rietschel, dem Chefredakteur der Goslarschen Zeitung, Theo Weisenburger, Ressortchef der Harzausgaben der Volksstimme, dem Redaktionsleiter des Seesener „Beobachter“, Ulrich Kiehne und dem Lokalchef des Harzkuriers Osterode, Rainer Härtl.
Ihnen werden der Goslarer Landtagsabgeordnete Dr. Alexander Saipa, der Bad Harzburger Kommunalpolitiker und Direktor des Goslarer Ratsgymnasiums Hans-Peter Dreß und der bekannte Wernigeröder Buchhändler und Kabarettist Rainer Schulze auf den Zahn fühlen.
Die Diskussion wird moderiert von dem Blogger Reiner Langwald (Harzer Groller), der als ehemaliger Zeitungsredakteur und PR-Berater beide Seiten kennt. Er wird vor Gesprächsbeginn einen kurzen Blick auf die Lage der Regional- und Lokalzeitungen in der vielfältigen Medienwelt werfen, damit die Zuhörer der Diskussion auf einer etwa gleichen Wissensbasis folgen und sich an der Diskussion beteiligen können.
Initiiert ist die Veranstaltung durch die Arbeitsgemeinschaft 60 Plus in der Harzer SPD. Volker Taube, stellvertretender AG-Vorsitzender im Bezirk Braunschweig, erklärte, dass dies ausdrücklich keine Wahlkampfveranstaltung sei. Deshalb würden Politiker verschiedener Parteien in der Diskussionsrunde sitzen. Taube: „Uns treibt allein die Sorge, dass die unqualifizierten Angriffe der radikalen Populisten unsere Pressefreiheit, eine der wichtigen Stützen unserer Demokratie, nachhaltig beschädigen könnten. Den rüden und inhaltslosen Begriffen wie Lügenpresse, wollen wir überzeugende Argumente und Darstellungen der Wirklichkeit entgegensetzen.“