Kornmarkt muss saniert werden

Besonders in diesen Wintertagen wird es unübersehbar: Die Pflasterung der Osteroder Fußgängerzone ist in die Jahre gekommen und muss saniert werden. Frostaufbrüche und an immer mehr Stellen lockere Steine zeugen von jahrzehntelanger starker Beanspruchung. Die Stadt plant Abhilfe.
„Durch Zuschüsse im Rahmen der Städtebauförderung ergibt sich in den nächsten Jahren die Chance, die Innenstadt neu zu gestalten“, so Bauamtsleiter Thomas Christiansen. Er räumt aber ein, dass hierfür ein längerer Zeitrahmen vorgesehen werden muss. Die Kosten für einen von Grund auf neuen Kornmarkt werden auf 900.000 Euro geschätzt.
Der Straßenaufbau des Kornmarktes stammt immerhin schon aus dem Jahr 1978. Ausgelegt war er für die Benutzung durch Fußgänger und gelegentliche Autos. Normale Abnutzung und zahlreiche Veranstaltungen auf dem zentralen Platz setzen dem Unterbau zu, so dass Nässe eindringt. Gefriert sie, sind Unebenheiten durch Frostaufbrüche die zwangsläufige Folge. In Zeiten knapper Kassen stehen nicht so viele Mittel für den Straßenunterhalt zur Verfügung wie eigentlich erforderlich: Knapp unter drei Euro stehen je Meter Straße im Durchschnitt zur Verfügung – und das einschließlich Straßenmarkierung und Beschilderung, Brücken und Stützmauern. Etwa 8.000 Euro des Budgets wendet das Bauamt jedes Jahr allein für Unterhaltung und Reparaturen in der Fußgängerzone auf.